Über Thorsten Zoerner

Gründungsmitglied der Energieblogger mit Spezialisierung auf Stromhandel und Netze. Ziel ist es die Daten sprechen zu lassen und das Echo in Politik, Verbände und Industrie zu reflektieren.

Das Handelsblatt veröffentlichte heute den Zusammenhang, dass das Sparen von Strom im Inland nur den Export fördert…

So führt ein dauerhaftes Stromsparen deutscher Privathaushalte langfristig zu niedrigeren Erzeugungskapazitäten. Denn bei sinkenden Großhandelspreisen im In- und Ausland scheiden teure Kraftwerke langfristig aus dem Markt aus.
via Klima-Orakel: Hilft Stromsparen der Umwelt oder dem Stromexport? – Energie + Umwelt – Technologie – Handelsblatt.

Aus Sicht der Nachhaltigkeit ist dies natürlich etwas kurz gefasst. Wird auch in den anderen Ländern gespart, so kommt es insgesamt zu einer Marktveränderung.

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Egal ob Geschirrspüler oder Waschmaschine, generell sollten diese Geräte immer voll beladen werden, denn die Energiemenge die benötigt wird, um das Wasser zu erwärmen, ist nahezu gleich. Auch rechnen sich Neugeräte recht schnell, die im Schnitt rund 30% weniger Strom verbrauchen, als ein Gerät von vor 10 Jahren. Bedenkt man, dass ein Spülgang rund 50 Cent kostet, ist die Investition in ein Neugerät somit nach etwas mehr als einem Jahr rentabel.

Die Adventszeit ist zumindest in unseren Breiten die dunkelste Zeit des Jahres. Kein Wunder, dass viele Haushalte in der Weihnachtszeit beleuchtet sind. Doch egal ob innen oder im Freien, die Beleuchtung verbraucht Strom.

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Um der Beleuchtung grenzen zu geben, lohnt es sich ein paar Euro in eine Zeitschaltuhr zu investieren.

Effizienzlabel der EU
Effizienzlabel der EU

Etwas sperrig klingt der Name der Verordnung, die heute aktiv geworden ist: „Energieverbrauchskennzeichnung„. Gemeint ist eine Kennzeichnungspflicht die ab dem 30. November für alle neu verkauften Kühl- und Gefrierschränke gilt. Wirklich neu ist die Einführung der Klasse „A+++“ welche nicht nur eine besonders gute Kreditwürdigkeit bei Ratingagenturen bedeutet, sondern auch einen sehr niedrigen Stromverbrauch der Geräte. Im Gegensatz zur bereits vorhandenen Klassifikation als „A“ Gerät, verbrauchen die „A+++“ Geräte noch einmal 60% weniger Strom.

Weitere Informationen:

Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena): Energieverbrauchskennzeichnung.

EnBW DroidCockpit
EnBW DroidCockpit

Mit DroidCockpit liefert die EnBW die erste SmartMeter APP für Android Geräte, die es den Anwendern erlaubt ihren Stromzähler direkt vom Smartphone abzulesen. Notwendig ist hierfür der Einbau eines SmartMeters des Energieversorgers, was leider die Möglichkeiten zu einem anderen Anbieter zu wechseln einschränkt, da man von nun an gebunden ist.

Die APP selbst bietet eine Analyse der Kosten, des Verbrauchs in Echtzeit, wobei auch Ziele hinterlegt werden können, die man hinsichtlich des eigenen Verbrauchs erreichen will.