Blackout-Collage-T3

In den letzten Artikeln hatten wir gezeigt, dass es so einige Schwachstellen in den verschiedensten Heimsystemen gibt. Insbesondere Steuerungen und Regelungen von Photovoltaikanlagen oder Speichersystemen gehen über die trivialen Manipulationen hinaus und können auch großflächig Schaden anrichten. Wir rufen ambitionierte Tüftler auf, diese Schwachstellen zu finden und zu melden.

Es ist egal, ob es um ein ferngesteuertes Thermostatventil geht, die Steuerung der Lampen oder der Rollläden im Haus, den Garagentoröffner, den intelligenten Stromzähler oder das Atomkraftwerk nebenan. Jede Software hat Fehler. Manchmal sind diese schwer zu finden oder kommen nur per Zufall ans Licht, doch oft genug ist dem Hersteller das Hochglanzgehäuse wichtiger als Softwaresicherheit.

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Hochspannungsleitung-UNB

Jeder Staat verfügt über einen sog. Übertragungsnetzbetreiber. Das sind die Unternehmen, die den Betrieb der großen Hochspannungsleitungen quer durch das Land sicherstellen. Deutschland gönnt sich gleich vier dieser Unternehmen. Stellt sich die Frage nach der Effizienz.

Deutschland ist das einzige Land, in dem vier Übertragungsnetzbetreiber für den Transport von Energie durch die Republik zuständig sind. Das bedeutet auch vier Mal Verwaltung, Angestellte, Firmensitz und Kosten für eine Aufgabe, die durchaus auch ein Unternehmen allein bewerkstelligen könnte. Denn das Aufgabengebiet hat nichts mit Wettbewerb zu tun.

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Blackout-Collage-T2

Im ersten Teil unserer Artikelserie haben wir gezeigt, dass man die über verschiedene Geräte – Datenlogger oder Steuereinheiten für Speichersysteme – die Kontrolle übernehmen könnte. Doch es ist nicht immer die komplette Kontrolle notwendig, um Schaden anzurichten. Datenmanipulation kann Deutschland noch viel mehr kosten.

Es gibt ein paar Unternehmen, die haben im Bereich der Photovoltaik in den letzten Jahren hohe Erfolge zu verbuchen. Und nahezu jede Solaranlage wurde mit entsprechenden Datenloggern bestückt. Diese melden nun in kurzen Abständen, wie viel Leistung die Anlage bringt. In Verbindung mit den hinterlegten Stammdaten – Standort, Kundendaten, Anlagengröße, verbaute Komponenten, … – ist so ein Teil eine verlässliche Methode für den Betreiber die Daten zu archivieren und den Verlauf seiner Anlage nahezu in Echtzeit zu visualisieren.

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Blackout-Collage-T1

Traditionell wird ja ab Herbst von der Energiewirtschaft vor großflächigen Stromausfällen gewarnt, weil die Erneuerbaren Energien die Versorgungssicherheit nicht gewährleisten können. Das diese Gefahr kaum besteht, wurde schon oft genug nachgewiesen. Doch Probleme könnte es in Zukunft aus einer anderen Richtung geben.

In Marc Elsbergs Roman Blackout wurde ein Szenario beschrieben, in dem unter anderem intelligente Stromzähler gehackt wurden. Durch Abschaltung wurden entsprechende Lasten vom Netz getrennt, was auch eine Abschaltung von Erzeugungsanlagen zur Folge hatte.

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offshore-wind

Seit 2013 gibt es sie. Die Kleinigkeit auf der Stromrechnung, die kaum auffällt. Doch die Offshore-Haftungsumlage, die wir Letztverbraucher bezahlen haben sich ganz nett summiert. Und die Gelder werden schön verteilt.

Die vier Übertragungsnetzbetreiber kassieren als Aufschlag auf die Netzentgelte von den Endkunden die Offshore-Haftungsumlage und verwalten die so eingenommenen Beträge.

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