Am 01. April ist es soweit, die neue Marktrolle Energie-Service-Anbieter (ESA) wird in der Marktkommunikation eingeführt. Doch was verbirgt sich hinter dieser Rolle, welche Chance und welchen Nutzen bringt sie?  Energiedienstleister können integrierte Lösungen für Marktteilnehmer anbieten und ihre Position als Energiedienstleister zur Marktberatung nutzen, um den Energiemarkt effektiver und effizienter zu gestalten. Soweit die Theorie.

Fangen wir klein an. Zunächst bedeutet die Einführung in der Marktkommunikation, dass nun jemand Neues an einer Kommunikation teilhaben kann, den es dort vorher noch nicht gegeben hat. Folglich muss die Abmeldung und die Anmeldung der Teilhabe an der Kommunikation geregelt werden. Dies macht Robotron bei ihrer Plattform auch sehr deutlich und nennt als erste Punkte ihrer Lösung:

Der Kommunikationsinhalt und die Daten, um die es geht, sind die Zählerdaten, welche nichts anderes sind als die Lastprofile von Verbrauchsstellen (Strom). Diese Domain jedoch alles andere als unbesetzt. Jeder kennt Zwischenstecker, Hutschienenzähler oder andere Möglichkeiten den Verbrauch sehr feingranular für einen ganzen Anschluss oder ein einzelnes Gerät zu messen. Lösungen wie OpenWB leben davon, dass ihnen die Energiedaten bekannt sind. Das Problem ist, dass alles, was heute mit diesen Messdaten im Bereich des Energiemanagement gemacht wird nicht “offiziell” und bei weitem kein Standard ist. Dies führt dazu, dass nur sehr wenige Anbieter über die notwendigen Schnittstellen für diese Art von Daten verfügen und die Daten daher nicht vollständig in das Energiemanagement der Fabrik, des Büros, des Gebäudes oder einer anderen Einrichtung integriert sind.

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