Die Ökostromtarife erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit, doch Stromkonzerne verstehen darunter nicht etwa Solarstrom oder Windenergie wie Sie als Kunde! Es ist Kohle- und Atomstrom bei dem der Stromkonzern zusätzlich zur Energie etwas „Grüne Farbe“ gekauft hat. Nur bei Corrently bekommt der Stromkunde nachgewiesenen Grünstrom.

Corrently - Aus Strom wird Klimaschutz

Stromurkunden für Stromkunden

Bei Corrently wird im Hintergrund der sogenannte GrünstromIndex verwendet, wodurch sehr sicher festgestellt werden kann, wieviel Grünstrom und wieviel Graustrom an einem Stromanschluß bezogen wurde. Diese Möglichkeit nutzt ansonsten kein anderer Ökostromanbieter in Deutschland, wodurch weiterhin Kohlekraftwerke betrieben werden müssen, deren Erzeugung anschließend eingefärbt werden. Das Schlüsselwort ist an dieser Stelle „anschließend“, denn es fehlt den Ökostromern an einer passenden „Stromurkunde„, die besagt woher der Strom eigentlich zum Zeitpunkt der Lieferung gekommen ist.

Das Fehlen einer „Stromurkunde“ hat viele Nachteile für den Stromkunden:

  1. Die tatsächlichen Entfernungen, die der Strom zum Kunden über das Netz nehmen muss, können nicht festgestellt werden
  2. Der Kohlestrom, der zwar mit Grünfärbung an den Kunden geliefert wird, muss in die Nachbarländer exportiert werden.
  3. Weil die Großkraftwerke weiterhin erzeugen, kommen die gesparten Mengen an Kohle und Uran nicht dem Stromkunden zu gute. Es freut sich lediglich der Betreiber des Kraftwerks…

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Veröffentlicht von Thorsten Zoerner

Seit dem Jahr 2007 beschäftige ich mich mit den Themen Stromnetz und Strommarkt. Parallel dazu entstand ein Blog, um Informationen zu den jeweiligen Themen bereitzustellen. Er ist unter blog.stromhaltig.de zu finden. Über das Thema Energiewirtschaft habe ich bislang drei Bücher veröffentlicht. In meinem 2014 erschienenen Buch zum Hybridstrommarkt beschreibe ich ein Marktdesign, das in Deutschland in das Gesetzespaket Strommarkt 2.0 aufgenommen wurde. Hierbei werden zwei Technologien des Strombezugs vereint: der Hausanschluss mit Bezug bei einem klassischen Stromanbieter und einen alternativen Bezug von erneuerbaren Energien. Die wirtschaftlichen Vorteile für ein solches Marktdesign sind erwiesen. Auch die Digitalisierung beeinflusst die Energiewirtschaft von morgen. Daher habe ich mich intensiv mit dem Thema Blockchain Technologie befasst. Blockchain ist eine Technologie, die den Austausch und die Dokumentation von Daten vereinfachen kann. Daher kann diese Technologie mithilfe der digitalen Möglichkeiten das heutige Energiesystem revolutionieren. Denn damit ist eine automatische Abgleichung von Energieerzeugung und Energieverbrauch möglich. Um zukünftige Herausforderungen und Chancen mitgestalten zu können, habe ich 2017 die Firma STROMDAO gegründet. Dort bin ich Geschäftsführer und möchte dafür sorgen, dass mithilfe der Blockchain Technologie und dem Hybridstrommarkt eine digitale Infrastruktur für die Energiewirtschaft der Zukunft aufgebaut wird. Der STROMDAO Mechanismus zur Konsensfindung für den Energiemarkt unterstützt dabei die Marktkommunikation aller beteiligten Akteure.

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