Ausgestattet mit einem Rasperry PI und der Automatisierungslösung Node Red lassen sich die losen Fäden im heimischen Energiemanagement zusammenführen. Angereichert mit dem Corrently GrünstromIndex werden intelligent Schaltungen ohne Programmieraufwand möglich.

Die Installation von Node Red ist denkbar einfach. Hat man sich mit seinem Raspberry PI verbunden, so genügt das Ausführen eines Befehls um alle notwendigen Elemente zu bekommen:

bash <(curl -sL https://raw.githubusercontent.com/node-red/raspbian-deb-package/master/resources/update-nodejs-and-nodered)

Ist der Installer durchgelaufen, so kann das für den GrünstromIndex notwendige Paket installiert werden. Hierzu öffnet man das Web Interface von Node-Red welches auf den Port 1880 hört (Beispiel: http://IP_ADRESSE:1880/ )

In 5 Schritten den Corrently GrünstromIndex in Node-Red verwenden
  1. System-Menü öffnen (3 horiziontale Linien oben rechts)
  2. Palette Verwalten wählen
  3. Installieren
  4. In das Suchfeld Corrently oder GSI eingeben
  5. Paket installieren

Nach diesen einführenden Schritten kann der GrünstromIndex innerhalb von Node-Red Flows verwendet werden. Hierzu gibt es bereits einige vordefinierte Nodes, welche zum Beispiel die Ladesteuerrung bei einer Keba P30 Wallbox helfen anzusteuern, eine Abrechnung von Discovergy Zählern ermöglicht oder einen VARTA Engion Speicher als Stromzähler nutzt.

Beispiel eines Dashboards auf für Energiekostenmonitoring

Einige Ideen für die Verwendung des GrünstromIndex innerhalb von Node-Red kann den Anleitungsvideos entnommen werden:

Alexa, Google Home und Co. können recht einfach mit Node-Red verbunden werden, so dass komplexere Logiken für den individuellen Bedarf notwendig sind. Grundsätzlich empfiehlt es sich die „Flows“ etwas zu unterteilen und in folgender Reihenfolge zu entwickeln:

  1. Monitoring und Überwachung – reines Auslesen von Werten.
  2. Intelligente Steuerrung – Ableitung von Schaltungen, die smartes Handeln dem Smart-Home beibringen
  3. Energiekontrolle – Übwachung von Energieflüssen und deren Optimierung
  4. Kostenkontrolle – Berechnung von tatsächlichen Kosten für die Energie und Identifikation von Oportunitäten

Bei der STROMDAO verwenden wir die Node-Red Umgebung zur Entwicklung von Prototypen im Energiemarkt. Durch die Einführung von sowohl der Blockchain auf Seite des GrünstromIndex, als auch der Zusammenarbeit mit den Branchenstandards (OBIS-Kennzahlen), lassen sich Lösungen sehr leicht erstellen, bevor diese im Wirkebetrieb in die endgültige Systemlandschaft eingearbeitet werden.

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Veröffentlicht von Thorsten Zoerner

Seit dem Jahr 2007 beschäftige ich mich mit den Themen Stromnetz und Strommarkt. Parallel dazu entstand ein Blog, um Informationen zu den jeweiligen Themen bereitzustellen. Er ist unter blog.stromhaltig.de zu finden. Über das Thema Energiewirtschaft habe ich bislang drei Bücher veröffentlicht. In meinem 2014 erschienenen Buch zum Hybridstrommarkt beschreibe ich ein Marktdesign, das in Deutschland in das Gesetzespaket Strommarkt 2.0 aufgenommen wurde. Hierbei werden zwei Technologien des Strombezugs vereint: der Hausanschluss mit Bezug bei einem klassischen Stromanbieter und einen alternativen Bezug von erneuerbaren Energien. Die wirtschaftlichen Vorteile für ein solches Marktdesign sind erwiesen. Auch die Digitalisierung beeinflusst die Energiewirtschaft von morgen. Daher habe ich mich intensiv mit dem Thema Blockchain Technologie befasst. Blockchain ist eine Technologie, die den Austausch und die Dokumentation von Daten vereinfachen kann. Daher kann diese Technologie mithilfe der digitalen Möglichkeiten das heutige Energiesystem revolutionieren. Denn damit ist eine automatische Abgleichung von Energieerzeugung und Energieverbrauch möglich. Um zukünftige Herausforderungen und Chancen mitgestalten zu können, habe ich 2017 die Firma STROMDAO gegründet. Dort bin ich Geschäftsführer und möchte dafür sorgen, dass mithilfe der Blockchain Technologie und dem Hybridstrommarkt eine digitale Infrastruktur für die Energiewirtschaft der Zukunft aufgebaut wird. Der STROMDAO Mechanismus zur Konsensfindung für den Energiemarkt unterstützt dabei die Marktkommunikation aller beteiligten Akteure.

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