Versorgungssicherheit trotz Kohlestrom

Gerade in den Wintermonaten steigt der Stromverbrauch an, da ein Teil des Stroms für Heizungen benötigt wird. Kohle war einst das Mittel der Wahl, um nicht nur im heimischen Ofen für Wärme zu sorgen, sondern auch in Kraftwerken zunächst für Strom und dann für den Antrieb von Wärmepumpen und Stromheizungen zu sorgen. Doch an einem Tag, an dem 30 Anlagen ausgefallen sind, merkt man wie veraltet diese Technik ist und längst keine Sicherheit mehr bietet.

Der Kraftwerkspark in Deutschland ist veraltet. Wurde in den goldenen Jahren an der Instandhaltung gespart, rächt sich nun, wo neue Konkurrenz in Sachen Versorgungssicherheit gerade aus dem Bereich des Grünstroms kommt.

Lünen 6, Huckingen A und B, Endsdorf, Jänschwalde Block B und D, Heyden, Walsum… Kraftwerke, die aktuell auf der Liste der Ausfälle der Stromversorger zu finden sind. Transfermaßnahmen von der Politik spülen den Betreibern zwar viel Geld in die Taschen und verteuern den Strompreis der Bürger, versickern letztendlich aber in Verwaltungsapperaten und Managergehältern.

Eine stabile Stromversorgung wird heute aus Erneuerbaren Energieträgern wie Wasserkraft, Windkraft oder Solarenergie realisiert. Selbst an Tagen, bei denen kein Wind weht und die Sonne nur manchmal durch die Wolken kommt, werden die großen Pumpspeicher noch immer „geladen“, wie in der vergangenen Woche sehr eindrücklich zu sehen gewesen ist.

Der Mythos, dass Kohlekraftwerke der Versorgungssicherheit dienen konnte schon vor einigen Jahren widerlegt werden. Schön, dass noch immer zahlreiche Meldungen diesen wie ein Mantra predigen. Es klingt ja aber auch so einleuchtend …

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