Podcast: Blockchain in der Energiewirtschaft - Schöne neue Welt? 1

Podcast: Blockchain in der Energiewirtschaft – Schöne neue Welt?

Blockchain, oder besser gesagt die Distributed-Ledger-Technologie (DLT), verspricht für viele Bereiche des Energiemarktes nützlich zu sein. Im Interview mit Energyload ist in Ausgabe 6 des Podcasts ein etwa 60 minütiger Überblick entstanden (MP3, iTunes, Sticher).

Der Rückblick auf mittlerweile 2 Jahre Blockchain-Hype in der Energiebranche ist eine Rundreise, die beim Bürger und Kunden beginnt. Welche Freiheiten, welche Vorteile bringt die Technologie? Was für ein Rollenwandel kann und werden Stromkunden ermöglicht? Es fallen Begriffe wie Mündiger-Stromkunde oder auch Selbstbestimmtheit. In dieser Episode des Podcast ist der erste Stopp beim Hausanschluss.

Digitalisierte Geschäftsmodelle und Prozesse der Energiewirtschaft

Im Zuge der Digitalisierung des Strommarktes wird der Zugang zum wichtigsten Glied der Wertschöpfungskette geschaffen. Ein Zugang zur Kommunikation, welcher bisher noch nicht existiert hat. Der Strommarkt rechnet mit vielem, er existiert aber auch ohne Kunden.  Etwa 30%-40% der teuer aufgebauten Infrastruktur hat nach marktwirtschaftlichen Kriterien keine Zukunftschance.

Die Prozesse und Geschäftsmodelle vergessen den Quell des Bedarfes und des Geldes. Ein Sprichwort besagt, dass man so lange nicht zu spät ist, wie man nicht erscheint. Ähnlich verhält es sich mit Strom. Dieser hat kein Wert, solange die Energie nicht genutzt wird. Blockchain im Strommarktmarkt, bedeutet Nachfrage als werthaltiger Eigentum.

Beim Interview von Energyload wird auf diesen Punkt besonders am Beispiel des Autostrom eingegangen. Wir sich die Geschäftsmodelle verändern, hat Manuel in einer kleinen Artikelserie beschrieben (Teil 1 und 2)

Risiken – oder doch nur Mythen: Stromverbrauch

„Ich würde lieber 5 Minuten über den Nutzen der Blockchain in der Energiewirtschaft erzählen, als immer am Anfang 3 Minuten zu verschwenden, warum der Stromverbrauch nicht hoch ist.“

Stammleser kennen das Thema natürlich schon, welches im Podcast ebenfalls angesprochen wird. Hierzu gab es bereits im Dezember 2016 einen Beitrag von blog.stromhaltig. In wenigen Worten hier aber noch einmal kurzen Worten:

Im Energiemarkt setzt man die Blockchain als Transaktionssystem ein. Die in einer Transaktion enthaltenen Werte haben die Einheit Watt-Stunde oder Watt . Da es eine Einheit gibt, mit der die Branche arbeitet, braucht man keine weitere Einheit um Wert auszudrücken. Das Lösen einer mathematischen Funktion, wie es bei Bitcoin für das Mining gemacht wird, ist nicht notwendig. Notwendig ist lediglich die Verarbeitung eines real existierenden Ereignisses (mit Wert) in einem sicheren Transaktionssystem. Das Verfahren nennt man Proof of Authority (PoA) und ist Standard in der Energy-Blockchain.

Energy-Blockchain

Die Energy Blockchain (Fury Network) basiert auf dem Ethereum Protokoll – ist aber nicht die Ethereum Blockchain. Es ist eine öffentliche Blockchain, die jeder mit einem Ethereum Client nutzen kann.

STROMDAO tritt als Anbieter von digitaler Infrastruktur auf und entwickelt und berät auf Basis der Energy-Blockchain.

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