Bei jeder Kilo-Watt-Stunde, die ein nicht-privilegierter Bürger in Deutschland aus dem Stromnetz entnimmt, fällt die sogenannte EEG-Umlage in Höhe von 6,792 Cent an. Auf welche Erzeugungsarten wird dieser Betrag aufgeteilt?

Entwicklung der EEG-Kosten nach Erzeuger
Entwicklung der EEG-Kosten nach Erzeuger

Man kann aus der prozentualen Verteilung recht gut erkennen, wie sich die politische Wetterlage auf die EEG-Umlage auswirkt. In den letzten Jahren stand auf der EEG-Gewinner die großen Windparks auf dem Meer. Deren Investoren dürften sich über eine satte Rendite aus der EEG-Umlage freuen. Auf der Seite der Verlierer findet sich die Photovoltaik, welche zu Hochzeiten mehr als die Hälfte der über die Umlagenhöhe verantwortete und wahrscheinlich im kommenden Jahr unter ein Drittel fallen wird.

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Veröffentlicht von Thorsten Zoerner

Seit dem Jahr 2007 beschäftige ich mich mit den Themen Stromnetz und Strommarkt. Parallel dazu entstand ein Blog, um Informationen zu den jeweiligen Themen bereitzustellen. Er ist unter blog.stromhaltig.de zu finden. Über das Thema Energiewirtschaft habe ich bislang drei Bücher veröffentlicht. In meinem 2014 erschienenen Buch zum Hybridstrommarkt beschreibe ich ein Marktdesign, das in Deutschland in das Gesetzespaket Strommarkt 2.0 aufgenommen wurde. Hierbei werden zwei Technologien des Strombezugs vereint: der Hausanschluss mit Bezug bei einem klassischen Stromanbieter und einen alternativen Bezug von erneuerbaren Energien. Die wirtschaftlichen Vorteile für ein solches Marktdesign sind erwiesen. Auch die Digitalisierung beeinflusst die Energiewirtschaft von morgen. Daher habe ich mich intensiv mit dem Thema Blockchain Technologie befasst. Blockchain ist eine Technologie, die den Austausch und die Dokumentation von Daten vereinfachen kann. Daher kann diese Technologie mithilfe der digitalen Möglichkeiten das heutige Energiesystem revolutionieren. Denn damit ist eine automatische Abgleichung von Energieerzeugung und Energieverbrauch möglich. Um zukünftige Herausforderungen und Chancen mitgestalten zu können, habe ich 2017 die Firma STROMDAO gegründet. Dort bin ich Geschäftsführer und möchte dafür sorgen, dass mithilfe der Blockchain Technologie und dem Hybridstrommarkt eine digitale Infrastruktur für die Energiewirtschaft der Zukunft aufgebaut wird. Der STROMDAO Mechanismus zur Konsensfindung für den Energiemarkt unterstützt dabei die Marktkommunikation aller beteiligten Akteure.

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