EMobil Laden – Das kein Problem – Zahlen und Fakten

Nebensache, kein Problem, eine gute Erfahrung. Dank der Elektroauto-Vermietung-Stuttgart kann die STROMDAO die langen Wartezeiten auf ein E-Mobile mit Tesla und Zoe überbrücken. Erfahrungen sammeln, wie das Laden in den Arbeitsalltag integriert wird und gleichzeitig netzdienlich funktioniert.  Fokus ist das hemische Laden und gleichzeitig auch die Nebensache schlechthin.

In wenigen Worten die ersten Eindrücke zusammengefasst, die jetzt in der Weiterentwicklung des Produktes münden:

  • Heimisches Laden benötigt man nur bedingt
  • Daher kann man 100% netzdienliche Nutzung mit seiner Batterie in der Garage sein.
  • Vollständig integriert wird das ganze Haus zum Diener des Stromnetzes und eine deutlich geringere Belastung
  • Als Fahrer bekommt man von all dem nichts mit, vermisst es aber auch nicht
  • Als Investor (Käufer) bedarf es etwas Selbsterfahrung, um Stromnetz/Auto/Ladung in Einklang zu bringen.

Da wir in Deutschland bekanntlich ein Land voll mit Ingenieuren sind, sollen die bisherigen Erfahrungen in diesem Beitrag als Zahlenwerk zum selbst konstruieren geschildert werden.

Mit 40 KWh (Zoe) bzw. 85 KWh (Tesla) sind die Autos, mit denen wir bislang Erfahrungen sammeln konnten natürlich sehr stark batteriesiert. Beide Fahrzeuge kommen damit 400 KM bei „normalem“ Fahrstil. Bei Vollladung entspricht die Strommenge allerdings auch dem 4 bzw. 8 Fachen des Tagesverbrauchs eines Hauses (etwa 10 KWh).

Den größten Effekt hat man, wenn man ein Ladelimit bei etwa 50% setzt. Dies ist für die tägliche Fahrt zu Arbeit, Freunden, Freizeit noch deutlich mehr als genug – bietet aber eine gewisse Planbarkeit und schont den Akku.

Irgendwie hat man im Kopf, dass man immer gerne den Akku voll haben will. Es muss etwas mit Psychologie zu tun haben … oder Gewohnheit, weil man ein Auto mit Verbrennungsmotor auch immer voll getankt hat. Brauchen tut man es nicht. Im Gegenteil ist man damit sogar eher ein Schmutzfink.

Während der Arbeitswoche hatten wir das „Kraus Parkhaus“ in Heidelberg als Ziel gewählt. Dort gab es immer eine kostenlose Möglichkeit zu laden, welche von den Stadtwerken Heidelberg „gesponsort“ wird. Steht man tatsächlich die 6-9 Stunden des Arbeitstages im Parkhaus würde man immer volltanken können – die heimische Ladung wird dann überhaupt nicht benötigt. (Blöd für uns mit dem Autostrom-Tarif).

Hätten wir einen Vehicle-2-Grid (V2G) Anschluss, also die Entladung des Fahrzeugs in das Stromnetz, gehabt, dann hätten wir mehr als die Parkgebühren mit nach Hause transportieren können und so autark dank Mobilität sein können. Solche Edge-Cases werden in der Zukunft aber wahrscheinlich eliminiert werden.

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