Geschäftsmodelle der Blockchain in der Energiewirtschaft (Teil 1)

„Jeder intelligente Narr kann Dinge größer, komplexer und gewaltiger machen. Es braucht einen Hauch Genie und eine Menge Mut, um in die entgegengesetzte Richtung zu gehen“ (Albert Einstein).

Nach Jahrzehnte zentralistisch betriebener Großkraftwerke ist der Trend zu Dezentralisierung in der Energiewirtschaft nicht mehr aufzuhalten. Und spätestens seit dem Brooklyn-Microgrid wurde der Einsatz der Blockchain in der Energiewirtschaft im Zuge dieser Dezentralisierung auch breiten Bevölkerungsschichten bekannt. Doch die Blockchain ist weit mehr als der Stromhandel zwischen Nachbar (sog. Peer-to-Peer Handel).

Eigentum statt Abhängigkeit – die erste digitale Infrastrukturumlage in der Energiewirtschaft

Obwohl gerade im Zusammenhang mit dezentralen Kraftwerken oft von „Digitalisierung“ gesprochen wird, denken viele Kraftwerksbetreiber, Stromanbieter und auch Kunden noch in „Kilowattstunden“.  Was kostet mich eine Kilowattstunde, wie viele davon muss ich verkaufen damit sich meine Windkraftanlage lohnt?

Ähnliche Fragen haben sich in den 90-er Jahren sicherlich auch die Topmanager des Fotoapparate-Herstellers Kodak gefragt wie viel Filmrollen verkauft werden müssen, viel Fotoabzüge kosten müssen um kostendeckend zu arbeiten. Und dann kam Nokia, baute Digitalkameras in seine Handys und ließ die Grenzkosten pro Foto auf Null sinken. Egal wie viele Fotos man machte – nach einmaligem Kauf des Handys waren diese kostenlos.

Nun stellen Sie sich dieses Modell im Strommarkt vor. Sie kaufen als Stromkunde einen Anteil an einer Erzeugungsanlage (bspw. PV- oder Windstrom). Und bekommen für Ihr Investment einen entsprechenden Anteil der erzeugten Energie mit der Sie 30%, 40% oder mehr ihres Bedarfs decken können. Den übrigen Anteil deckt der Stromanbieter durch EE-Anlagen (keine Brennstoffkosten) die er im Portfolio hat. Sie sichern sich damit nicht nur einen langfristig stabilen, niedrigen Strompreis, sondern auch Eigentum an EE-Anlagen.

Sie werden zum Anlagenbesitzer ohne selbst eine Anlage montieren zu müssen – und beziehen Eigenstrom über das öffentliche Netz! Möglich wird dieses Invest-Geschäftsmodell durch die die Energy Blockchain der STROMDAO in Kombination mit dem von Thorsten Zoerner entwickelten GrünStromIndex erstmals möglich!

Autostrom – der erste Stromtarif der befähigt statt zu entmündigen

Analog zum Vorgehen bei der Entwicklung der Infrastrukturumlage ist die Entwicklung des ersten echten Autostromtarifs der STROMDAO von einem Punkt ausgegangen: den Bedürfnissen und Anforderungen der Kunden.

Bisherige Autostromtarife sind nichts anderes als modifizierte Wärmepumpetarife. Der große Nachteil hierbei ist, dass der Stromanbieter an jedem Tag für 2-3 Std. die Möglichkeit hat den Strom abzustellen. Und mehr noch: wollen Sie ein E-Auto in der Garage oder auf dem Stellplatz ihres Eigenheims oder Mietshauses laden ist die Installation eines zweiten Stromzählers Pflicht.

In Kürze: Sie begeben sich erneut in eine Abhängigkeit zu Ihrem Stromversorger ohne irgendeine positive Gegenleistung (außer der Stromlieferung) zu erhalten! Ein zweiter Zähler und das beliebige Abschalten des Stroms sind beim STROMDAO Autostrom Geschichte  – dank des GrünStromIndex und intelligenter Verrechnung Stromes Ihres Hausanschlusses und des am bereits heute in jedem E-Auto-Ladegerät verbauten Smart Meters auf Basis der Blockchain! Ist viel Grünstrom im Netz während Sie laden verhalten Sie sich netzdienlich – und bekommen das auch gutgeschrieben – für jede einzelen Kilowattstunde!

Echt neu, echt digital, echt STROMDAO!