Mit dem so genannten Einsparzähler hat Discovergy, ein Spezialist für Lösungen rund um Smart Metering, eine interessante Lösung zum günstigen Einstieg in die digitale Energiewelt im Angebot. Denn den intelligenten Stromzähler gibt es – unter bestimmten Voraussetzungen – für nur etwas mehr als ein bisheriger Ferraris-Zähler kostet. Möglich macht es die Förderung der BAFA.

Die Vorteile des Einsparzählers liegen auf der Hand: Einerseits wird der Stromverbrauch in Echtzeit visualisiert. Das bedeutet: Wird im Haus die Waschmaschine eingeschaltet, kann deren Energieverbrauch unverzüglich über die Discovergy-App oder das Web-Portal nachvollzogen werden.

Das ist spannend, weil jedes Gerät im Haushalt seinen ganz individuellen Fingerabdruck hat. Bei vielen Geräten kann dieser auf Basis des Smart Meters von Discovergy nachvollzogen werden.

Ein weiterer Nutzen speziell des Einsparzähler-Angebots liegt darin, dass die Anwender von individuellen Handlungsempfehlungen profitieren, die sich aus ihrem Stromverbrauch ergeben. Muss das Gefrierfach der Kühltruhe abgetaut werden? Sollten Halogen-Spots besser gegen moderne und energiesparende LEDs ausgetauscht werden? Kann Energie durch Umstellen der Kühltruhe an einen anderen Ort eingespart werden? All solche Fragen beantwortet Discovergy mit seinem Energiebericht den Energiesparzähler-Kunden zuerst.

Einsparzähler: Kosten und Bedingungen

Der Einsparzähler kostet 5 Euro im Monat. Eine Installationsgebühr fällt für Einsparzähler-Kunden nicht an. Zieht man die Kosten für den alten Stromzähler ab, die auf der Stromrechnung meist verklausuliert dargestellt werden, entstehen zunächst Mehrkosten von ungefähr 3,50 Euro im Monat. Dafür profitiert der Endanwender von den angesprochenen Vorteilen des Energiereports und der Verbrauchsvisualisierung in Echtzeit sowie den damit ermöglichten Energieeinsparungen.

Mitmachen kann jeder Haushalt, Gewerbebetrieb oder öffentliche Träger, der diese neuen Technologien als echter Pionier ausprobieren möchte. Wichtigste Voraussetzung ist, dass ein Pilotanwender Lust darauf haben sollten, sich mit ihrem Energieverbrauch auseinander zu setzen, über ihre Erfahrungen Auskunft zu geben und allgemeine Daten zur Haushaltssituation im Kundenportal hinterlegen. Die Energieabrechnungen der letzten beiden Jahre sollten als Grundlage für die Berechnung späterer Energieeinsparungen vorliegen.

Nicht mitmachen können allerdings diejenigen, die bereits eine Eigenerzeugungsanlage wie eine Photovoltaikanlage oder ein Blockheizkraftwerk besitzen. Für die kommt die Umrüstung auf einen normalen Smart Meter in Betracht. Dieser kostet 5 Euro im Monat zzgl. einer einmaligen Installationsgebühr von 69 Euro.

Discovergy: Komplettanbieter für Smart Metering

Discovergy ist ein schnell wachsendes Energieunternehmen, das mit vielen Eigenentwicklungen im Bereich Smart Metering einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung des Energiesystems leistet. Dabei ist das Aachener Unternehmen an vielen ganz unterschiedlichen Stellen als Projektpartner mit seinen Produkten und Services involviert – mal sichtbar wie beispielsweise als Zählerlieferant für den digitalen Stromanbieter Fresh Energy , mal unsichtbar im Hintergrund als White-Label-Messstellenbetreiber. So richtet sich das Angebot von Discovergy neben Endkunden auch an Energievertriebe, Messstellenbetreiber, Filialisten und viele andere Spezialzielgruppen. Schon heute hat Discovergy mehr als 25.000 smarte Strom- und Gaszähler installiert.

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Veröffentlicht von Thorsten Zoerner

Seit dem Jahr 2007 beschäftige ich mich mit den Themen Stromnetz und Strommarkt. Parallel dazu entstand ein Blog, um Informationen zu den jeweiligen Themen bereitzustellen. Er ist unter blog.stromhaltig.de zu finden. Über das Thema Energiewirtschaft habe ich bislang drei Bücher veröffentlicht. In meinem 2014 erschienenen Buch zum Hybridstrommarkt beschreibe ich ein Marktdesign, das in Deutschland in das Gesetzespaket Strommarkt 2.0 aufgenommen wurde. Hierbei werden zwei Technologien des Strombezugs vereint: der Hausanschluss mit Bezug bei einem klassischen Stromanbieter und einen alternativen Bezug von erneuerbaren Energien. Die wirtschaftlichen Vorteile für ein solches Marktdesign sind erwiesen. Auch die Digitalisierung beeinflusst die Energiewirtschaft von morgen. Daher habe ich mich intensiv mit dem Thema Blockchain Technologie befasst. Blockchain ist eine Technologie, die den Austausch und die Dokumentation von Daten vereinfachen kann. Daher kann diese Technologie mithilfe der digitalen Möglichkeiten das heutige Energiesystem revolutionieren. Denn damit ist eine automatische Abgleichung von Energieerzeugung und Energieverbrauch möglich. Um zukünftige Herausforderungen und Chancen mitgestalten zu können, habe ich 2017 die Firma STROMDAO gegründet. Dort bin ich Geschäftsführer und möchte dafür sorgen, dass mithilfe der Blockchain Technologie und dem Hybridstrommarkt eine digitale Infrastruktur für die Energiewirtschaft der Zukunft aufgebaut wird. Der STROMDAO Mechanismus zur Konsensfindung für den Energiemarkt unterstützt dabei die Marktkommunikation aller beteiligten Akteure.

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