Dienstwagen und die E-Mobilität

Bei einem Verbrenner ist die Welt geregelt. Das Produkt Dienstwagen ist bei den Leasing-Anbietern soweit standarisiert , dass es für die Beschaffung und Abwicklung meist keine Human-Interaktion bedarf. Soll die Unternehmensflotte auf E-Mobilität umgestellt werden, so sieht es düster aus.

„Für rund jedes vierte Unternehmen (29 Prozent) spricht der Aufwand, E-Autos in den bestehenden Fuhrpark zu intergieren, gegen die Anschaffung, etwa weil dafür zusätzliche Wartungsverträge nötig sind oder Ladestationen installiert werden müssen. “ (schrieb die BITKOM 2017)

Integration in die bestehenden Prozesse ist eine der wohl größten Herausforderungen der kommenden Jahre. Der Übergang zum lautlosen Fahren muss auch lautlos erfolgen. E-Mobilität mit Firmenwagen macht aber noch viel Lärm.

Rechnung der E-Mobilität

Der Mitarbeiter nimmt seinen Firmenwagen mit nach Hause. Dort angekommen geht es mit Schuko-Stecker an die bequeme Ladung über Nacht. Innerhalb von 8 Stunden sollte das Auto geladen sein. Doch wer zahlt? Im Zweifel der Mitarbeiter mit seinem versteuerten Einkommen und der Arbeitgeber.  Dabei versteuert der Mitarbeiter seine private Nutzung des Firmenfahrzeugs…

Ein einfaches Beispiel, welches zeigt, dass die sonst üblichen Tankkarten der Verbrenner in Zeiten des heimischen Tankens nichts mehr bringen. Bei der STROMDAO sind wir daher dazu übergegangen, dass der Mitarbeiter eine ordentliche dem Energiemarkt konforme Rechnung schreiben kann und diese bei seinem Arbeitgeber einreicht.  Da es hierzu keine Parallele bei den Mineralöl-Autos gibt, darf kein zusätzlicher Aufwand oder Kosten entstehen.

Wird beim Arbeitgeber für den Mitarbeiter ein Stromkonto geführt, dann kann durch die bilanzielle Übertragung der Energiemengen an eine Drittbelieferung (=Unternehmen), das Firmenfahrzeug vollständig auf Kosten des Unternehmens geladen werden, ohne dass der Mitarbeiter im Prozess involviert wird.

Fimensitz und die Ladesäule

Konnte man bei der Verbrennerflotte einfach den Bauern nach einem Stück Land fragen und dort seine Mitarbeiter parken lassen, dann braucht der elektrifizierte Fahrzeugpark eine Infrastruktur. Ladesäule, Erdkabel – Komponenten, die man sonst nur aus der kommerziellen Parkraumbewirtschaftung kennt.

E-Mobilität ist hier zwar intensiver von der Planung, lässt sich aber nach der Umsetzung auch in das gesamte Energiekonzept des Unternehmens integrieren.

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3 Antworten auf „Dienstwagen und die E-Mobilität“

  1. Der moderne Bauer haelt die el.Infrastruktur evtl bereits vor, einfach mal fragen:

    https://www.siloking.com/en/products/truckline

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    1. Der Siloking ist ja mal cool … 🙂

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      1. Energiespeicher, – verteiler und mit Gruenstromantrieb vom eigenen Dach oder Vergaerer 🙂
        Wenn das jetzt noch ein Biohof waere!

        Wie gesagt: die meissten Bauern haben Starkstromanschluss und auch haeufig erneuerbaren Strom ab Hof, einfach mal von Grundstueckseigner zu Eigner fragen.
        Ein Kabel kostet nicht die Welt.

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