Beitrag bei Der ZEIT

Als Entwickler des GrünStrom-Index wundere ich mich über diesen Beitrag ziemlich. Obwohl den Autobauern, als auch den Stromversorgern bekannt, wird dessen Existenz schlicht ignoriert.

Jedes E-Mobil hat heute eine sogenannte Ladesteuerrung. Diese sorgt dafür, dass nicht immer die gleiche Energie zum Laden verwendet wird. Sind zum Beispiel 8 Stunden (in der Nacht, oder bei der Arbeit) Zeit für das Laden, so kann das Auto selbständig optimieren, wann es die Energiemengen aus dem Netz zieht.

Frei von Emission wird bei aktuellem Ausbaustand der Erneuerbaren das ganze zwar nicht, jedoch kommt man heutigen Novembertag schon recht weit (aktuelle Ausgabe des GSI):

Durch die Verlagerung der Ladungen des Elektroautos in Stunden mit einem relativ hohen Anteil von Strom aus Erneuerbaren Energieträgern in Mauer (Baden), wird auch die CO2-Bilanz des Strommixes verbessert. Der Anteil des EE-Stroms ohne Optimierung beträgt 9.16% – mit einer Grünstrom Index optimierten Ladesteuerung verändert sich der Schnitt im Betrachtungszeitraum auf ca. 49.56%.

Bei den gewonnen 40.4% an Ökostrom handelt es sich direkt um Kapazitäten aus der Region um Mauer (Baden). Die Wertschöpfung bleibt vollständig in der Region und belastet nicht die Hochspannungsnetze (=Fernleitungen).

Leider sind gerade die „hochpreisigen“ Autobauer nicht gewillt das System zu nutzen, so dass die Kunden in entsprechenden Foren bereits selbst Lösungen gebastelt haben, was in seiner Wirkung natürlich nicht so effizient ist.

Den Beitrag "Lobby ignoriert lieber - Kommentar zu Emissionsfreie E-Autos gibt es gar nicht offline Lesen:

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