Das Stromkonto der StromDAO ermöglicht den Benutzern einen guten Überblick, über die entstehenden Stromkosten. So kann verhindert werden, dass es kurz vor der Bezahlung der Stromrechnung zu einem gewaltigen Schreck, über eine unerwartet hohe Summe kommt. Vor allem die Transparenz schätzen die Kunden an dieser Art der Kostenverwaltung. Außerdem erfolgt eine sehr übersichtliche Gegenüberstellung, zwischen den Abschlagzahlungen und dem Verbrauch des Kunden. Damit bleiben Preiserhöhungen nicht unentdeckt.  

Die Benutzung eines solchen Kontos ist über die so genannte Blockchain möglich. In dieser Datenbank werden die wichtigsten Daten gespeichert und eine sichere und einfache Bezahlung ermöglicht.

Der Kunde kann dabei selbst auswählen, welches Zahlungsmittel er in Anspruch nehmen möchte. Zur Auswahl stehen:
• Lastschrift (SEPA-Mandat)
• Bitcoin
• Kreditkarte (Visa&MasterCard)
• SOFORT
• GiroPay
• Banküberweisung

Die Funktionsweise

Das Stromkonto soll dem Kunden einen schnellen Überblick, über die entstehenden Stromkosten verschaffen. Aufgebaut ist es ganz ähnlich wie eine Jahresbilanz. Denn es verfügt über eine Haben-Seite und eine Soll-Seite. Damit wird bei einer Buchung nicht nur ein Konto, sondern gleich zwei Konten angesprochen. Eins im Haben und eins im Soll. Wer mit dem Thema Buchhaltung vertraut ist, dem dürfte dieses Prinzip der doppelten Buchhaltung bekannt sein. Es gewährt einen einfacheren Überblick und verhindert die Entstehung von Fehlern, welche sich für den Kunden negativ auswirken könnten. Der Kunde profitiert somit auch hier von der Nutzung des Stromkontos.
Der Saldo, der sich aus den Werten von Soll und Haben ergibt, spiegelt den aktuellen Kontostand wieder. Die Werte auf der Soll und auf der Haben Seite entstehen wiederum durch die durchgeführten Buchungen auf dem jeweiligen Konto.
Die Aktiva Seite stellt dabei die Mittelverwendung dar. Die rechte Seite hingegen die Herkunft der Mittel. Auch hier wird somit die Anwendung einer üblichen Jahresbilanz gewahrt.

Der Buchungen erfolgen auf dem so genannten Smart-Contract. Dieser steht jedem Konto zur Verfügung. Wichtig ist es außerdem, zu erwähnen, dass das Konto in Euro geführt wird. Es handelt sich somit nicht um eine imaginäre Währung, welche später in Euro umgerechnet wird. Denn ein solches Vorgehen würde an der Seriosität zweifeln lassen.

Geführt wird das Konto der StromDAO in einer öffentlichen Blockchain. Dabei können die Kosten und auch deren Entstehung jederzeit eingesehen werden. Der Kunde wird somit nicht am Ende einer Abrechnungsperiode mit einer Stromrechnung überrascht, sondern kann sich jederzeit durch das Einloggen über die aktuellen Kosten und deren Herkunft informieren.
Besonders der Aspekt, dass dies viele Nutzer zum effektiven Stromsparen animiert steht dabei häufig im Vordergrund. Denn dies schont nicht nur die Umwelt, sondern vor allem den eigenen Geldbeutel.

Natürlich ist bei einer solchen Nutzung auch das Thema Datenschutz nicht irrelevant. Die Nutzer können sich jedoch sicher sein, dass dieser gewahrt wird. Durch eine strikte Trennung der Bewegungsdaten und der persönlichen Daten, braucht es nicht befürchtet zu werden, dass die Daten in die falschen Hände gelangen könnten. Die Bewegungsdaten sind dabei etwa Zahlungsbeträge, ebenso wie die Höhe der entstandenen Kosten. Die persönlichen Daten umfassen hingegen die Daten rund um den Inhaber des Stromkontos. Mit diesen wird selbstverständlich vertraulich umgegangen, was auch eine Weiterleitung explizit ausschließt.

Die richtige Ablesung

Wer sein Konto ablesen möchte, der muss dafür nicht auf einen Smart-Meter, also einen intelligenten Stromzähler zurück greifen. Die Werte des Zählers werden hingegen in regelmäßigen Abständen manuell erfasst. Dadurch kann die Sicherheit erhöht werden und weniger Ausfälle oder Falschangaben sind die Folge. Die abgelesenen Werte werden anschließend in KWh (Kilowattstunden) eingetragen. Diese Eintragung erfolgt von dem Besitzer des Kontos selbst. Damit keine unbefugte Person diese Eintragung vornehmen kann, muss ein privater Schlüssel verwendet werden. Dieser sollte dementsprechend nicht leichtsinnig weiter gegeben werden.

Wer die Ablesung hingegen nicht selbst vornehmen möchte oder kann, der kann alternativ einen SmartMeter nutzen. Wichtig ist allerdingt, dass der eigene Stromzähler nicht manipulierbar ist. Er muss den, per Gesetz festgelegten Anforderungen entsprechen, die an einen Messstellenbetrieb gestellt werden.

Das Stromkonto einrichten

Wer sich für die Nutzung eines Stromkontos entschieden hat, kann dies bequem online angelegen. Dafür stehen gleich mehrere Optionen zur Verfügung, um dem Neukunden behilflich zu sein. Für einen besseren Überblick kann dieser, beispielsweise Demo Konten einsehen. Hier findet dann eine erste Orientierung statt, damit auf dem eigenen Konto später nicht lange gesucht werden muss, bis die wichtigsten Funktionen gefunden werden.
Als nächstes wird ein digitaler Schlüssel angelegt. Dieser stellt später sicher, dass nur der autorisierte Benutzer auf das Konto zugreifen kann. Die Vergabe des Sicherheitsschlüssels kann bis zu zwei Minuten in Anspruch nehmen, da eine Schlüsseldatei herunter geladen werden muss. Über einen Link in dieser Datei gelangt der Kunde anschließend zu seinem autorisierten Sicherheitsschlüssel.

Durch diese Schlüsseldatei kann der Kunde außerdem wichtige Konfigurationen seines Kontos vornehmen. Müssen später beispielsweise wichtige Daten geändert werden, erfolgt dies über die Schlüsseldatei. Die Datei sollte somit möglichst übersichtlich in einem gut wiederauffindbaren Dateipfad des eigenen Computers abgelegt werden.

Im Anschluss erfolgt die Basiskonfiguration. Diese stellt sicher, dass das Konto dem jeweiligen Kunden zugeordnet werden kann. Dafür müssen die persönlichen Daten des Inhabers eingetragen werden. Zu den Daten gehören die Postleitzahl, der Jahresverbrauch in Kilowattstunden und die Email Adresse. Ist der Jahresverbrauch noch nicht bekannt, kann er abgeschätzt werden, indem der Kunde die Anzahl der im Haushalt lebenden Personen angibt. Auch hier stehen somit die Benutzerfreundlichkeit und eine einfache Bedienung im Fokus.

Im letzen Schritt muss das Konto noch fertiggestellt werden. Dabei muss der Kunde, nach dem Eintragen seiner persönlichen Daten wieder zurück zu dem Konto gehen und hier den aktuellen Zählerstand eingeben. Damit es später nicht zu Problemen kommt, sollte dieser für die Eintragung neu abgelesen und keinesfalls geschätzt werden.

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