In der Online-Ausgabe der Augsburger Allgemeinen wird heute berichtet:

Die Stadtwerke Ingolstadt nämlich, ein Unternehmen der Stadt Ingolstadt und der MVV Energie AG in Mannheim, wildern in fremdem Gebiet. Mit Postwurfsendungen in Neuburger Briefkästen wirbt der Ingolstädter Stromversorger für seine Produkte….

Ein Fall der so bestimmt einige tausend mal in Deutschland bereits vorgekommen ist. Stadtwerke tragen den Namen einer Stadt, benötigen im Preiskampf jedoch Kunden auch aus anderen Regionen. Es sind marktwirtschaftliche Unternehmungen, die eine Gewinnerzielungsabsicht haben. Ganz normales Geschäft in vielen Branchen. Der freie Markt und der faire Wettbewerb ist jedoch eingeschränkt, wenn im Hintergrund Absprachen bestehen, die den Markt verfälschen.

Justus Haucap, der ehemalige Vorsitzende der Monopolkommision zwitschert…

Stadtwerke geben offen #Kartell-Bildung zu #Kartellrecht #Kartellamt #Strommarkt #VKU https://t.co/k9VpEieRd7

— Justus Haucap (@haucap) April 14, 2016

… wahrscheinlich bezugnehmend auf den folgenden Passus des Beitrag der AA:

Denn auch wenn rechtlich nichts dagegen spricht, dass Konkurrenz aus dem „Ausland“ in fremdem Hohheitsgebiet für ihre Produkte wirbt, so sei es „nicht besonders freundlich“, findet der OB: „Es gibt seit Jahrzehnten ein Gentlemen’s Agreement, das so ein Vorgehen ausschließt.“

Von Kuttenreich (Chef der Stadtwerke Neuburg) und Gmehling (Oberbürgermeister Neuburg) möchte blog.stromhaltig nun wissen:

Wie grenzt sich das im Beitrag genannte „Gentlemen’s Agreement“ von einem Gebietskartell ab?

Anfrage läuft, sobald eine Rückantwort vorhanden ist, wird hier berichtet.

Den Beitrag "Ingolstadt/Neuburg: Kartellbildung im Stadtwerkekampf? offline Lesen:

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