In den letzten Jahren wurde viel am Regelwerk hinter der Energiewende in Deutschland gebastelt. Kaum etwas hat dazu geführt, dass es wieder schneller geht. Der nächste große Schlag soll das  EEG 3.0 werden, welches bis 2017 kommen soll (Details bei EnWiPo). Zeit sich die bisherigen Ergebnisse des Ausbau von Sonnenenergie und Windkraft im europäischen Kontext anzusehen.

Die ENTSOe hat unlängst ihren Abschlußbericht für das Jahr 2014  vorgestellt. Darin enthalten einige sehenswerte Grafiken zum Status-Quo. Der einzige Erfinder der Energiewende gerät schon hier ins Hintertreffen…


Anteil Windstrom an der Erzeugung
Anteil Windstrom an der Erzeugung (Quelle: ENTSOe)
Zubau Windkraft im Jahre 2014
Zubau Windkraft im Jahre 2014 (Quelle: ENTSOe)
Anteil Sonnenstrom an der Erzeugung 2014
Anteil Sonnenstrom an der Erzeugung 2014 (Quelle: ENTSOe)
Zubau Photovoltaik 2014 in Europa
Zubau Photovoltaik 2014 in Europa (Quelle: ENTSOe)
Anteil des Stroms aus Erneuerbaren Energieträgern 2014
Anteil des Stroms aus Erneuerbaren Energieträgern 2014 (Quelle: ENTSOe)
Entwicklung des Stromverbrauchs 2014 in Europa
Entwicklung des Stromverbrauchs 2014 in Europa (Quelle: ENTSOe)
Anteil des Stroms aus fossilen Energieträgern 2014
Anteil des Stroms aus fossilen Energieträgern 2014 (Quelle ENTSOe)
Veränderung des Anteils von Strom aus fossilen Quellen 2014
Veränderung des Anteils von Strom aus fossilen Quellen 2014 (Quelle: ENTSOe)

 

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Veröffentlicht von Thorsten Zoerner

Seit dem Jahr 2007 beschäftige ich mich mit den Themen Stromnetz und Strommarkt. Parallel dazu entstand ein Blog, um Informationen zu den jeweiligen Themen bereitzustellen. Er ist unter blog.stromhaltig.de zu finden. Über das Thema Energiewirtschaft habe ich bislang drei Bücher veröffentlicht. In meinem 2014 erschienenen Buch zum Hybridstrommarkt beschreibe ich ein Marktdesign, das in Deutschland in das Gesetzespaket Strommarkt 2.0 aufgenommen wurde. Hierbei werden zwei Technologien des Strombezugs vereint: der Hausanschluss mit Bezug bei einem klassischen Stromanbieter und einen alternativen Bezug von erneuerbaren Energien. Die wirtschaftlichen Vorteile für ein solches Marktdesign sind erwiesen. Auch die Digitalisierung beeinflusst die Energiewirtschaft von morgen. Daher habe ich mich intensiv mit dem Thema Blockchain Technologie befasst. Blockchain ist eine Technologie, die den Austausch und die Dokumentation von Daten vereinfachen kann. Daher kann diese Technologie mithilfe der digitalen Möglichkeiten das heutige Energiesystem revolutionieren. Denn damit ist eine automatische Abgleichung von Energieerzeugung und Energieverbrauch möglich. Um zukünftige Herausforderungen und Chancen mitgestalten zu können, habe ich 2017 die Firma STROMDAO gegründet. Dort bin ich Geschäftsführer und möchte dafür sorgen, dass mithilfe der Blockchain Technologie und dem Hybridstrommarkt eine digitale Infrastruktur für die Energiewirtschaft der Zukunft aufgebaut wird. Der STROMDAO Mechanismus zur Konsensfindung für den Energiemarkt unterstützt dabei die Marktkommunikation aller beteiligten Akteure.

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