Nach den vorläufigen Zahlen der Übertragungsnetzbetreiber in Deutschland hat die Stromerzeugung aus Erneuerbaren im Jahre 2015 einen Anteil von fast 32% erreicht. Bei einer EEG-Umlage von 6,17 Cent im letzten Jahr und einem durchschnittlichen Haushaltsstrompreis von 25 Cent haben die privaten Stromkunden erstmals anteilig weniger für die Erneuerbaren bezahlt, als sie mengenmäßig geliefert bekommen haben. Wie die täglichen Zahlen von grid.stromhaltig  zeigen, dürfte auch 2016 mit ähnlichen Ergebnissen zu rechnen sein.

Für das gesamte Jahr 2015 wurden bislang  557.289 Terra-Watt-Stunden Strom an Letztverbraucher geliefert. Darin enthalten waren laut Bilanzierung  177.665 TWh Strom aus den Erneuerbaren-Quellen (Biomasse, Solar, Wind On/Offshore, Geothermie und Laufwasser).

Aktualisierte Werte für einzelne Orte in Deutschland können dem Strommix-Navigator entnommen werden.

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5 Gedanken zu “Strommix 2015: 31,8% aus Erneuerbaren

  1. Hallo, den Satz „Bei einer EEG-Umlage von 6,17 Cent im letzten Jahr und einem durchschnittlichen Haushaltsstrompreis von 25 Cent haben die privaten Stromkunden erstmals anteilig weniger für die Erneuerbaren bezahlt, als sie mengenmäßig geliefert bekommen haben.“ versteh ich nicht. Wie genau ist das zu interpretieren? Bzw. was ist das Neue? VG Tim

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  2. Ich habe die verschwurbelte Ausdrucksweise so interpretiert, dass erstmals die (mittleren) Kosten pro erneuerbarer Kilowattstunde gesunken sind. 😉

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  3. Fraunhofer ISE Daten fuer 2015 erschienen, kein Anstieg der CO2 Emissionen ?

    https://www.energy-charts.de/index_de.htm

    detailiert hier:

    https://www.ise.fraunhofer.de/de/downloads/pdf-files/aktuelles/folien
    -stromerzeugung-aus-solar-und-windenergie-im-jahr-2015.pdf

    Vor 3 Wochen wurde der Bericht von AGEB in den Medien veroeffentlicht
    (auch bei Telepolis) und ein Anstieg der CO2-Emissionen daraus
    gefolgert:

    http://www.ag-energiebilanzen.de/

    Die neueren Daten von Fraunhofer gehen von einem um 2,5% hoeheren
    Anteil der EE bei der Stromerzeugung aus: 35% beim Nettostrom und
    32.5% beim Bruttostrom versus AGEBs 32,5% und 30%.

    Der Kohleverbrauch zur Stromerzeugung wird von Fraunhofer geringer
    angesetzt, der Anteil der Biomasse bedeutend hoeher.

    Geht man von den Fraunhoferdaten aus hat es 2015 trotz der etwas
    kaelteren Witterung ( Heizgradtage) vermutlich keinen Anstieg
    der CO2-Emissionen gegeben.

    (bereits bei Telepolis veroeffentlicht http://www.heise.de/tp/foren/S-Fraunhofer-ISE-Daten-fuer-2015-erschienen-kein-Anstieg-der-CO2-Emissionen/forum-296941/msg-27095756/read/)

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