GvdB ist MDL in NRW für SPD. Er hat die Zeichen erkannt, dass Strom aus Braunkohle nicht mehr der all-heilige Weg ist. Viel zu hohe Kosten werden von Kraftwerken verursacht, die sowohl die Stromtrassen verstopfen, als auch mit recht hoher Ausfallwahrscheinlichkeit ungeplant die Versorgungssicherheit gefährden.

Auf seinen Streifzügen setzt sich GvdB für mehr BraunK ein und gelangt mit seinen Briefen an WDR Intendant Tom Buhrow auch einmal ins Fernsehen.

„Es geht nun darum das wir wieder Planungssicherheit für unsere Region bekommen und den Arbeitnehmern und ihren Familien die Angst um ihre Zukunft genommen wird. Aber auch das RWE muss etwas für die Region tun“, so Guido van den Berg. (Quelle)

Das Gegenteil von geplant ist ungeplant. So könnte man zumindest annehmen. Beim Besuch auf dem Tagebau in Garzweiler findet ein intensiver Austauch mit den Betriebsräten der Kraftwerke Frimmersdorf und Neurath statt.  Perspektiven werden entwickelt, wie sich der Infrastrukturwandel doch noch abwenden lässt. Im fernen China wird GvdB fündig:

„In China gehen Entwicklungen etwas schneller voran als in Europa. Davon konnte sich der SPD-Landtagsabgeordnete Guido van den Berg als einziger Politiker bei der 7. International Freiberg Conference in Huhhot in der Inneren Mongolei überzeugen

Durch Kohlevergasung soll ein Nutzen geschaffen werden, die unabhängig vom schmutzigen Geschäft der Verstromung machen soll. In die Gabriel’sche Kapazitätsreserve ausgelagerte Kraftwerke sind eben auch keine Kunden für den Tagebau. Absatz von Braunkohle als Rohstoff für Chemieindustrie nutzen:

„Wird Braunkohle stofflich genutzt, wird etwa die Hälfte des Kohlenstoffs nicht als CO2 frei, sondern in chemischen Produkten eingebunden“, so der Landtagsabgeordnete im Gespräch mit der Wochenzeitung VDI nachrichten. „Allein die rund 3 Mrd. t Braunkohle, deren Abbau im Tagebau in NRW bereits genehmigt ist, könnten die deutsche Chemie locker bis 2050 mit ausreichend Kohlenstoffatomen versorgen“, so van den Berg.

CO2-Ziele Erreicht. Tagebau erhalten. Ich würde sagen: „Die Welt ist fertig – so richtig fertig

(Beitragsbild: Pixabay)

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