Immer wieder kommt es zu sogenannten „Ungeplanten Nichtverfügbarkeiten“ bei der Erzeugung von Strom. Am Mittwoch wurden insgesamt 18 Ereignisse mit Meldepflicht registriert, was eine zu große Anzahl ist, um der tatsächlichen Ursache auf den Grund zu gehen. Bereits in den vergangenen Monaten hatte blog.stromhaltig mit den Presseabteilungen der Betreiber versucht in Kontakt zu treten und Hintergründe zu erhalten. So hatte Vattenfall bei einem Ereignis am Kraftwerk Boxberg im Juni eine ausführliche Rückantwort geliefert. Generell kann man sagen, dass von Konzernen deutlich häufiger eine Antwort geliefert wird, als zum Beispiel von kleinen Windparkbetreibern.

Dong Energy ist mit Sicherheit kein Kleinunternehmen und schafft es innerhalb von wenigen Stunden eine ausführliche Antwort zu liefern. Grund der Anfrage war die ungeplante Nichtverfügbarkeit des Offshore-Windpars Riffgrund 1 am vergangenen Dienstag. Über die Zeit von 2 Stunden wurde in den frühen Abendstunden die Leistung ungeplant um 312 MW reduziert.

In der Rückantwort verweist Dong Energy auf folgendes Ereignis:

Ungeplante Abschaltung des Netzanschlusssystems DolWin1 aufgrund einer Störung. Betroffene Kapazität: 800 MW. Update:Die Wiederzuschaltung der NAS DolWin1 erfolgte um 19:25h, damit steht die Plattform wieder vollumfänglich zur Verfügung. Borkum Riffgrund Eins hat die Erlaubnis zur Einspeisung um 19:40h bekommen. Borkum West Zwei hat die Erlaubnis zur Einspeisung um 19:50h bekommen.

(Quelle: Tennet TSO)

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, warum es für den Park von Dong Energy eine sogenannte „Urgent Market Message“ gegeben hat, jedoch für den von Trianel betriebenen Windpark Borkum West 2 kein Ereignis registriert wurde.

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