Ehemals als Zappelstrom verspottet, bilden spätestens die Zahlen des August 2015 einen Beweis, dass die dezentrale Stromerzeugung in Deutschland ein wichtiger Stabilisierungsanteil hat. Bereits in den vergangenen Monaten konnte beobachtet werden, dass plötzliche Frequenzwechsel, die durch ungeplante Ausfälle großer Kraftwerke auftreten deutlich geringere Spuren in der Netzfrequenz hinterlassen, wenn der Anteil an Strom aus EEG-Anlagen besonders hoch ist. Kommt es zu einem spontanen Ausfall von mehr als 500 MW, so kann auf Basis des Recovery-Momentum ermittelt werden, schnell und zuverlässig die fehlende Strommenge durch andere Erzeugungsanlagen kompensiert werden kann. Der Aufbau neuer Anlagen in der Fläche sorgt zusätzlich zu einem Rückgang der Engpasssituationen in den Übertragungsnetzen. Am 3.8.2015 wurde bei einem Anteil von fast 40% EE-Strom lediglich 1% im Engpassmanagement bearbeitet. Zum Vergleich wurden am Folgetag bei einem Anteil von lediglich 20% mehr als 3%  durch die TSOs umverteilt (vergl. EE-Integration / Engpassmanagement).

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