„Die 80 Prozent erstaunen ebenso wie die 100 Euro,“ kommentiert Eberhard Holstein, Geschäftsführer der Grundgrün Energie GmbH, „denn die ursprünglich angedachten Smart-Meter-“Vollversionen“, die z. B. das so oft zitierte Demand Side Management ermöglichen, sind für diesen Preis absehbar schlicht nicht zu haben.“ Auch die insgeheime Hoffnung, dass die Vertriebe die Mehrkosten für den Einbau leistungsfähiger Smart Meter übernehmen sieht Holstein kritisch: „Die Werthaltigkeit des Stroms in einem durchschnittlichen Haushalt beträgt um die 250 EUR, die Margen liegen für die Vertriebe häufig bei weniger als einem Drittel.“ Aus Holsteins Sicht lohnen sich Smart Meter für maximal 1 bis 3 Prozent der Stromkunden. Und dann auch nur für die, die mehr als 10.000 kWh im Jahr verbrauchen oder als sogenannte „Prosumer“ über abschaltbare Lasten wie z. B. Wärmepumpen, MicroBHKW, PV-Anlagen o. ä. verfügen.

Für diese neuen Akteure des Energiemarktes ist die Einbindung intelligenter Mess-Systeme in virtuelle Kraftwerke allerdings eine wichtige und längst fällige Voraussetzung, um Erzeugung und Verbrauch energiewirtschaftlich und ökonomisch sinnvoll zu verzahnen.

Grundgrün hat schon heute die Plattformen geschaffen, an die intelligente Mess-Systeme direkt anschließen können. Mit der Entwicklung und Umsetzung innovativer Ideen sowie der Weiterentwicklung bestehender Prozesse des Energiemarktes in neue und digital vernetzte Geschäftsmodelle treibt Grundgrün den beschleunigten Umbau der Energiemärkte und damit die Energiewende konsequent voran.

(Text: Grundgrün Energie GmbH / Bild: Eberhard Holstein – Geschäftsführer Grundgrün Energie GmbH)

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