Der Bund der Energieverbraucher kann seinen Mitgliedern an manchen Orten in Deutschland eine Wärmebildkamera ausleihen.  Diese Ausleihe ist zwar auf einige Tage (zum Beispiel Wochenende) beschränkt, reicht aber aus, um deutlich mehr auszuprobieren und auszuwerten, als dies ein klassischer Energieberater bei einer Thermographie macht.

Im Sommer ist die Temperaturdifferenz im Freien und im Raum zu gering, als dass man die Isolation des Hauses/Wohnung nach Schwachstellen untersuchen kann. Was man allerdings auch im Sommer sehr gut machen kann, ist eine Untersuchung der Elektroverkabelung und der Geräte. Erstaunlich, was da alles zum Vorschein kommt…Zunächst ein Router. Der Verbrauch ist eigentlich gering – zumindest der jeweilige Momentanverbrauch. Im Falle der Casa Stromhaltig handelt es sich um eine Fritz Box 6360 Cable, welche an manchen Stellen über 50 Grad aufgeheizt wird. Trotz modernem Energiemanagement erwärmt sich das Gerät zu wenigen Zeiten – dann aber richtig.

Erwärmung durch Stromverbrauch von Schaltaktoren
Erwärmung durch Stromverbrauch von Schaltaktoren

Vor 2 Jahen gab es bei blog.stromhaltig den Beitrag 20% für alles ohne Stecker, bei dem es darum ging, dass ein großer Teil des Stromverbrauchs von Geräten verursacht wird, die man sonst kaum im Blick hat. Hierzu zählen Aktoren, wie sie bei einer Heimautomatisierung verwendet werden. In der Casa Stromhaltig sorgen insgesamt 72 Aktoren von Eaton (XComfort) für automatische Rolläden und schaltbare Steckdosen/Licht. Bei der Untersuchung mit der Wärmebildkamera ist jetzt aufgefallen, dass die Dim-Aktoren tatsächlich den Betriebszustand „Aus“ kennen, wobei dieser etwas anderes ist, als die „0%“ von der Steuerrungssoftware. Ärgerlich – aber nicht verständlich – dass die Jalousie-Aktoren sich auch ohne Betrieb erwärmen (=Strom verbrauchen), was bei normalen  Schaltaktoren nicht der Fall ist. Im Bild kann man dies sehr schön erkennen, der obere Schalter ist ein Rolladen – der untere ein Schaltaktor (Licht).

Wie auch im 20% Beitrag geschrieben, ist der Verbrauch jedes einzelnen Gerätes nicht sonderlich hoch (2 Watt) – nur die Summe macht den Unterschied.

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