Offenbar kam es beim Steinkohlekraftwerk Berkamen am frühen SonntagVormittag um 05:56 Uhr zu einem plötzlichen Ereignis, welches zu einer ungeplanten Nichtverfürbarkeit führte. In ganz Europa konnte, bei relativ geringer Netzlast, die Schwere des Ereignisses an der Netzfrequenz an jeder Steckdose beobachtet werden.

Das Recovery Momentum zeigt sehr deutlich, wie das Netz zunächst mit einem Frequenzabfall reagiert, bevor es sich wenige Augenblicke später wieder stabilisiert.

Schwankung in der Netzfrequenz um 05:56
Schwankung in der Netzfrequenz um 05:56

Das Kraftwerk in Berkamen wird gemeinsam von STEAG und RWE betrieben und wurde im Jahre 1981 in Betrieb genommen. Das Ereignis vom Sonntag hatte nach Marktmeldung der Betreiber eine total Reduktion der Einspeisung (717 MW)  zur Folge, die allerdings bis 06:28 Uhr bereits wieder behoben werden konnte.

Nach Angabe des zuständigen Übertragungsnetzbetreibers Amprion bestand in der Regelzone des Kraftwerkes eine Erzeugung von 18310 MW (Anteil durch das Kraftwerk Berkamen: 3,9%) – und eine Nachfrage von 12738 MW (Deckung durch das Kraftwerk Berkamen:   5,6%).

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