Will jemand? Habe Strom.

Und will keine Einspeisevergütung nach EEG.

Aktuell finden die täglichen Redaktionssitzungen von blog.stromhaltig auf Madeira statt. Noch kurz vor der Abreise ist der Auftrag für 6,4 KWp PV-AUFDACH verschickt worden. Im Rahmen dessen, dass das Finanzamt noch von einer Gewinnerzielungsabsicht spricht (braucht man für den Vorsteuerabzug), suche ich nun Modelle den Überschuss an Abnehmer zu bekommen. Wir leben in einem freien Land, also wer will? – Ich will zumindest keine Stütze 🙂

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5 Antworten auf „Will jemand? Habe Strom.“

  1. Ich nehm das ganze Paket.
    Bitte nach deinem Urlaub liefern.

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    1. Ok – lass uns eine Mail an die DSOs und TSO schreiben. Mal sehen, was als Feedback kommt 🙂

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  2. Vorsteuerabzug ist auch Stütze, mit AfA und Sonderabschreibung Verlust in der Einkommenssteuererklärung ausweisen auch.
    Leg noch 500 für eine Heizpatrone im Pufferspeicher drauf und mach Warmwasser aus den Überschüssen, dann gehen Deine Spielsachen das Finanzazamt gar nichts mehr an.

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    1. Habe ich schon.. wobei die WP verwendet wird. Vst ist ja leider Pflicht, wenn man nicht 100% Eigenkapital hat.

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  3. Hallo,
    bitte aufpassen, hier werden wesentliche steuerliche Dinge durcheinander gebracht.
    Ich bin zwar aus Österreich, aber in Deutschland gelten grundsätzlich die gleichen umsatz- und ertragsteuerlichen Bedingungen:
    1. UMSATZSTEUER: Für den Vorsteuerabzug ist keine Gewinnerzielungs-Absicht notwendig, sondern nur Einnahmen-Erzielungsabsicht. Die ist wohl allemal gegeben, da man zwangsläufig den Überschuss-Strom regelmäßig ins Netz einspeist.
    Dies trifft zu sobald man mindestens 1 Euro für die Überschuss-Einspeisung an Einnahmen erzielt. Weiters ist eine mindestens 10 %ige unternehmerische Nutzung Voraussetzung (d. h. mind. 10 % Einspeisung) notwendig. Antrag auf Regelbesteuerung auf jeden Fall notwendig um in den Genuss des Vorsteuerabzuges im Jahr der Investition zu gelangen.
    2. ERTRAGSTEUER: Hier ist die genannte Gewinnerzielungs-Absicht Voraussetzung.
    Praktisch bedeutet dies: Ist auf Dauer aus der PV-Anlage kein Gesamtüberschuss zu erzielen, so wird dies als Liebhaberei betrachtet und damit steuerlich nicht zu veranlagen. Sind Gewinne (Überschüsse) zu erwarten, so sind diese steuerlich sehr wohl zu veranlagen. Der tiefere Grund ist, eine PV-Anlage soll ertragsteuerlich zu keinem Steuersparmodell werden.

    Zu empfehlende steuerliche Broschüren:
    – Bayrisches Landesamt für Steuern: Hilfe zu Photovoltaikanlagen
    – Baden-Württemberg-Ministerium für Finanzen und Wirtschaft: Steuerliche Regelungen zum Erwerb und Betrieb einer Photovoltaikanlage im privaten Haushalt

    Sonnige Grüße

    Karl G.

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