Das BMWi veröffentlichte diese Woche auf 4 Seiten die Ergebnisse der Grünbucheinreichungen zum „Strommarkt der Energiewende“. In diesem Eckpunktepapier Strommarkt fällt auf, dass mit der Verwendung des Terminus „Energiewende“ sehr sparsam umgegangen wurde. Aus dem Strommarkt der Energiewende ist jetzt der Strommarkt 2.0 geworden. Der bereits im voran gegangenen Beitrag genannte Fokus auf die Kontrollmöglichkeiten wird im Eckpunktepapier ebenfalls eingegangen. Den Strompreis möchte man dem Markt überlassen – auch alles andere, was mit Geld zu tuen hat (wie Investitionen).

„Mit einer Kapazitätsreserve stellen wir dem Strommarkt 2.0 eine zusätzliche Absicherung (sozusagen einen „Hosenträger“ zum „Gürtel“) zur Seite.“

Im Eckpunktepapier werden keine Anreize genannt, wie die schwindende Zuverlässigkeit der thermischen Stromerzeugung (vergl. Ticker) adressiert werden könnte. Kombiniert man beides, so könnte dies auf eine Infrastrukturumlage hinauslaufen, die zusätzlich mit der Stromrechnung zu bezahlen ist.

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