Die Idee ist eigentlich relativ simpel: Man nehme eine der modernen Micro-Power2Heat Anlagen – besser bekannt unter der Bezeichnung „Wärmepumpe“ und kopple diese mit einer PV Anlage zur Lastgangoptimierung.  Das Problem ist nur, dass man dafür in die Steuerung der Wärmepumpe eingreifen muss.

Fernwirktechnik gibt es von jedem Hersteller, doch mündig im Sinne von selbständig informieren, darf man sich zumindest bei Vaillant nicht.

Schaut man in das Forum von Haustechnik-Dialog, so stellt man fest, dass es sehr häufig zu technischen Fragen im Betrieb von Wärmepumpen der Marke Vaillant kommt. Fragen, die erkennen lassen, dass der Kunde versucht sein Haus in ein SmartHome zu verwandeln und die Wärmequelle in das gesamte Konzept integrieren möchte.

Bevor man den Fachhandwerker konsultiert, wird das Internet gefragt. Bevor man bereit ist ein Verkaufsgespräch mit einem Händler zu führen, will man vom Hersteller einige Details. Der Punkt, an dem Vaillant noch etwas dazu lernen muss.

Im konkreten Fall ging es darum, wie die Kompressorstarts, die Vorlauftemperatur, Warmwassertemperatur und der Kühlbetrieb an die Wettervorhersage der kommenden Tage angepasst werden kann. Etwas wärmeres Wasser, wenn der Strom gerade günstig vom Dach kommt und ansonsten in das Netz abgeleitet werden müsste – etwas kälteres Wasser, wenn elektrische Energie gerade ein Mangelprodukt ist.

Selbstverständlich mit Zustimmung – nutzen einige Institute, Forschungseinrichtungen und Handwerker die Lastgangdaten der aktuell noch manuell bzw. statisch erfolgenden Optimierung der Wärmepumpe. In der nächsten Evolutionsstufe sollte der tägliche Gang zum Schaltpult entfallen und automatisiert durchgeführt werden.

Die erste Kontaktaufnahme mit Vaillant erfolgte klassisch per E-Mail. Die Rückantwort war die Zusendung des Werbeheftes  für genau die Wärmepumpe, die bereits 5 Jahre ihre Dienste verrichtet. Zweiter Versuch per Telefon – auch hier ist man nicht in der Lage weitere Details zur Fernwirktechnik zu liefern. Selbst die Anleitung zur Fernwirktechnik mit dem Namen vrnetDialog  darf man sich nicht auf der Webseite herunterladen.

Bedenkt man die Abschreibung und das Alter der Wärmepumpe, so stellt sich langsam die Frage, ob nicht ein Herstellerwechsel mit geringerem zeitlichem und finanziellem Aufwand rentabler ist.

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