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In den kommenden Jahren verdienen vor allem Großunternehmen an der EEG-Umlage

Vattenfall und EnBW haben es bereits geschafft, E.ON und RWE folgen auf Sichtweite. Das Rennen um den Offshore-Wind ist auch zwei Jahre nach der Einführung einer Offshore-Haftungsumlage im vollen Gange. Können Kleinerzeuger eigentlich keine Rendite aus Wind- und Sonnenstrom ziehen, so warten auf Großkonzerne eine garantierte Geldquelle für 195€/MWh – Bereits 110 MW haben die beiden Vorreiter am Netz – weitere Gigawatt sollen folgen.

Bleibt man auf dem Festland, dann würde die EEG-Umlage in den kommenden Jahren zurück gehen.

Die gute Nachricht: Ab 2023 kann die EEG-Umlage dann  – trotz Offshore Wind – tatsächlich zurück gehen, wenn ansonsten alle Rahmenbedingungen gleich bleiben, so eine Studie des Öko-Instituts.

Auftraggeber der Studie war die Lobby-Gruppe Agora Energiewende:

Auch für das kommende Jahr sei erneut nicht mit einem Steigen der EEG-Umlage zu rechnen, da sich derzeit ein Milliarden-Überschuss auf dem EEG-Konto angesammelt hat. In den Folgejahren sei dann aber mit einem weiteren Anstieg der EEG-Umlage um weitere ein bis zwei Cent pro Kilowattstunde zu rechnen, da dann vor allem die hohen Anfangsvergütung für die Offshore-Windkraft zum Tragen kämen, erklärte Patrick Graichen, Direktor von Agora Energiewende.

Es ist eine kommunikative Herausforderung, dem Volk begreiflich zu machen, dass ab 2017 nicht mehr die PV-Anlage auf des Nachbars dach, oder das Windrad am Ortsrand für die Höhe der EEG-Umlage schuld ist, sondern Anlagen, die kaum ein Bürger jemals live sehen wird. Kommt dann noch eine Infrastrukturumlage und Zusatzkosten für die fehlenden AKW-Rückbaureserven, ist die Reputation der Energiewende endgültig danieder.

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