Eine Online Anzeige der aktuellen Netzlast zeigt, welche Strommengen über die Infrastruktur der Netztbetreiber aktuell transportiert werden. Bislang konnte nur mit einigen Stunden Verzögerung die Daten der Netzlast abgerufen werden, durch die Ermittlung der aktuellen Netzlast wird es möglich zeitnahe eine Verrechnung der Kosten der Stromlogistik sowie einen Überblick der Marktlage zu erhalten.

Die Anzeige der aktuellen Netzlast basiert auf die Energie-Daten-Cloud von blog.stromhaltig  auf deren Basis eine umfassende Simulation beliebiger Szenarien des Stromnetzes abgebildet werden können. Mittels der Echtzeitanalyse der wichtigsten Infrastrukturparameter werden Netzbetreibern und Versorgungsunternehmen eine verlässliche Datenbasis für die kritischen Entscheidungen der Stromwende geliefert.

Mit über 100.000 täglichen Abrufen der Schnittstellen ist die Energie-Daten-Cloud bereits heute ein fester Bestandteil vieler Informationssysteme und darf in der Planung zukünftiger SmartGrid-Lösungen nicht fehlen. Die Ermittlung der aktuellen Netzlast hebt das Big-Data-Management auf ein neues Niveau.

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5 Gedanken zu “Erste Echtzeitanzeige der Netzlast (Stromverbrauch) in Deutschland

  1. Ein tolles Instrument, das macht es richtig Spaß einen Blick in die Vergangenheit zu werfen.

    Hab ich auch gemacht, insbesondere Fr. 1.5. bis So. 3.5. hat mich interessiert, hätte da drei flache lokale Maxima erwartet, war dann erst mal verwirrt, weil ich nur zwei sah. Da musste ich dann doch noch genauer hinsehen und habe gleich ein paar Schwachpunkte entdeckt … 😉

    Es scheint Datenlücken zu geben, an sich kein Thema, das Chart sollte das evtl. darstellen. (Beispiel: Scheinbar sind die Daten vom 2.5. 9:45 bis 3.5. 12:00 nicht vorhanden, respektive landen nicht im Chart.)
    Die Tagesskala an der X-Achse hilft nur bedingt weiter, größere Lücken kann man daran erkennen (z.B. 19.5. – 23.5.) die kleineren sind aber kaum auszumachen.
    Im Area-Chart ist im Tooltip zu den Datenpunkten nur einen 12 Stundenanzeige, leider ohne am/pm. Würde vermuten, die oben genannte Lücke Anfang Mai ist vermutlich größer als wenige Stunden.

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    • Danke für das Feedback! – Das am/pm Problem habe ich gerade direkt fixen können. Die Daten vom 2.5. versuche ich zu finden und zu schauen, wie ich das (erkennbar) interpolieren kann.

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  2. Aus Nowegen:
    Um die Netzlast gering zu halten (es drohen hohe Netzrenovierungs- und Ausbaukosten) wird in Norwegen mittels intelligenter Zaehler der lastabhangige Stromtarif eingefuehrt.
    Ueberlegt werden noch Details (Fernreduzierung bei Bedarf vom Versorger, generelle Reduzierung durch Stromsicherung), der Kunde soll in eine hoehere Tarifgruppe kommen wenn er extra dicke Kabel bzw. extra Last beansprucht.
    Es betrifft alle Kunden, also nicht nur Industriekunden so wie in Deutschland bisher.

    http://www.tu.no/kraft/2015/05/07/vil-endre-nettleien-dyrere-a-bruke-mye-strom-pa-en-gang

    Google-Uebersetzung:

    https://translate.google.com/translate?sl=no&tl=de&js=y&prev=_t&hl=en&ie=UTF-8&u=http%3A%2F%2Fwww.tu.no%2Fkraft%2F2015%2F05%2F07%2Fvil-endre-nettleien-dyrere-a-bruke-mye-strom-pa-en-gang&edit-text=

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  3. Um den gesamten Lastfluss der nordischen Länder + die einzelnen Länder zu beobachten, kann ich euch die Website des schwedischen Stromnetzbetreiber Swenska Kraftnät empfehlen.

    http://www.svk.se/en/national-grid/the-control-room/

    Ps. Ich finde die Anwendung und die anderen dazugehörigen Websiten super cool! Trotzdem wünsche ich mir, dass einer Unserer Netzbetreiber so ein Tool einführt.

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