Im Hochglanzformat des Webs sieht immer alles schön aus. Mehr Transparenz, Dialog, Engagement soll es geben, wenn es um unsere zukünftige Energieversorgung geht.

Als Schnittstelle zwischen Forschung, Praxis und Politik werden die Netzwerke dazu beitragen, praxisnahe Förderstrategien zu beraten und neue Maßnahmen zu koordinieren. Transparenz und Effizienz werden so in den Fokus der Energieforschung gerückt. Am 12. Mai 2015 findet die Gründungsveranstaltung für das Forschungsnetzwerk Stromnetze statt.

So der Text der Pressemitteilung des Bundes Wirtschaftsministeriums in der vergangenen Woche. Wer jetzt denkt, dass hier Offenheit und Innovation gelebt wird, der sollte sich beim Projektträger Forschungszentrum Jülich einmal umhören. Aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages wird  gefördert – oder auch nicht. Das Establishment der Stromwirtschaft klüngelt….

Auf Rückfrage von blog.stromhaltig teilt das Forschungszentrum Jülich schriftlich mit:

Zuerst möchte ich Ihnen allerdings erklären, dass es sich nicht um ein öffentlich gefördertes Projekt handelt.

Der Bundesadler auf der Webseite  spricht hier leider eine andere Sprache.

Die Gründungsveranstaltung ist nicht öffentlich und wird mit ausgewählten Teilnehmern durchgeführt. Sollte es uns möglich sein, so werden wir Sie über eine mögliche zukünftige Unterstützung informieren.

Mit der Pressemitteilung hat zumindest das Ministerium seine Pflicht der Öffentlichkeitsinformation erledigt. Jedoch sollte auch der nicht Empfänger von Förderungen den Bürger etwas informieren.

Wie Ihnen bereits mitgeteilt wurde, handelt es sich um einen geschlossenen Teilnehmerkreis, dessen Mitglieder aus dem Forschungsbereich zu Stromnetzen kommen. Die Teilnehmeranzahl ist sowohl aus Platzgründen als auch für einen effizienten Abstimmungsprozess begrenzt.

Den Beitrag "Schein und Sein - Das Forschungsnetzwerk Energie offline Lesen:

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