Nach Meldung des NDR wurde am Karfreitag Mittag beim AKW Lingen der Leckage Alarm im Primärkreis ausgelöst.  Der Siedewasserreaktor aus dem Jahre 1964 musste heruntergefahren werden. RWE gibt an, dass das Kraftwerk um 13:04 mit  1298 MW aus „sonstigem Grund“ vom Netz genommen wurde und bis zum Donnerstag 09.04. wegen „Außeneinfluss“ nur eingeschränkt zur Verfügung steht. In der Meldung des NDR wird ein Herunterfahren zur Fehlersuche genannt. Die Seite der EEX spricht sogar von einem „geplanten“ Herunterfahren des Meilers. Bei der Momentum-Analyse der Netzfrequenz ist für den Zeitraum keine nennenswerte Ausschläge erkennbar, was für einen kontrollierten Rückgang der eingespeisten Energiemenge spricht.

(Beitragsbild: By ChNPP (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons)

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5 Gedanken zu “Atomkraftwerk Lingen (Emsland) nach Zwischenfall heruntergefahren

  1. Nun ja offensichtlich ist das nicht ganz so wichtig – z.Z., wenn ein AKW „mal eben so“ abgeschaltet werden muss.

    In „Google News“ findet „Lingen“ (damit beschaffe ich mir einen „medialen ersten Überblick“) nicht statt.

    Doch das „Block C des Atomkraftwerks Gundremmingen ist am Mittwochvormittag nach einer Reaktorschnellabschaltung vom Netz gegangen“ eine Meldung in der „Heidenheimer Zeitung (25.03.2015)“ oder „T-Online“ vom selben Tag „Panne bei AKW Gundremmingen – Reaktor nach Druckluft-Ausfall abgeschaltet“ scheint wenig zu interessieren – es gab ja „anderes sehr trauriges zu diskutieren“ und solange keine Leichen herumliegen ist weder das „offizielle D“ noch die „Allgemeinheit“ allzu sehr interessiert.

    Inzwischen ist „Gundremmingen/Nattheim – AKW wieder am Netz – Ursache weiter unklar“ („Heidenheimer Zeitung (26.03.2015)“

    http://www.swp.de/heidenheim/lokales/kreisheidenheim/AKW-wieder-am-Netz-Ursache-weiter-unklar;art1168195,3131455

    ZIZAT : Das Atomkraftwerk Gundremmingen ist bereits rund 12 Stunden nach der ungeplanten Schnellabschaltung am Mittwochabend wieder ans Netz gegangen. Die Ursache für den unerwarteten Stopp ist noch nicht gefunden. Der ehemalige Bundesatomaufseher Dieter Majer aus Nattheim hält die schnelle Wiederaufnahme der Stromproduktion für unverantwortlich – weil etwas passiert sei, was eigentlich nicht passieren dürfte. / ZITAT

    Was halt so Provinzblättchen schreiben … Nur Mut nun is ja alles wieder gut ?

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  2. Ach ja noch ein Nachtrag, die „Netzfrauen“ hatten schon Gestern (03.04.2015) da einen sachlichen Zusammenhang hergestellt.

    IRONIE Wie könnte es anders ein, fordern sie gleich mal „Abschalten sofort! Nach menschlichem Fehlverhalten im AKW Gundremmingen nun Leckage im AKW Emsland“ was aber keinen wirklich interessiert \IRONIE

    Dumme Frage – kann man auch ein AKW „gegen die Wand fahren“, wenn einem mal sonst nix mehr einfällt ???

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  3. Hallo, am Standort Lingen gibt es zwei AKWs. Das eine ist schon lange stillgelegt. Das andere, welches jetzt die Macke hatte ist wesentlich jünger als von 1964 und heißt nicht mehr Lingen sondern Emsland. Übliches Namensverwirrspiel.

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  4. OT
    AKWs der 3. Generation ohne Hut durchgefallen – sowohl Boden als auch Deckel der Areva-Siemenskracher sind sproede:

    http://www.reuters.com/article/2015/04/07/areva-nuclear-anomalies-idUSL6N0X41S920150407

    http://www.wsj.com/articles/areva-finds-flaws-in-new-nuclear-reactor-1428408394

    Indien hat 6 davon bestellt – samt (atombombentauglicher) Kampfflugzeuge.

    Wer hat solche Test in Belgien oder in Lingen durchgefuehrt, chemisch-physikalisch? Die Stressphysikerin aus der Uckermark etwa?

    Ursache unklar ……

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