Sitzen zwei Senior Chefs  zusammen und unterhalten sich über einen Frischling, so hört man oft den müssen wir „challengen“. Was aktuell mit der Öffentlichkeitsarbeit; um den Hybridstrommarkt passiert ist exakt das Gegenteil, der Junior fordert die Senioren zum Spiele.

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Im Endspurt stehen diese Woche noch zwei Aktionen auf dem Programm. Für den Aschermittwoch um 14:00 Uhr ist ein sogenannter Handclap geplant. Am Donnerstag dieser Woche endet das Crowdfunding. Diese Woche ist etwas wie die letzte Woche vor einer wichtigen Wahl, bei der die Werbetrommel noch einmal kräftig gerührt wird. Es ist aber auch der 3. Akt, in dem die Protagonisten  dramaturgischen Höhepunkt  für die Grundsatzentscheidung zur Energiewende einleiten.

Schaue ich zurück auf die letzten Tage, so ist erstaunlich, wie wenig inhaltliche Arbeit festzustellen ist. Die Deutungshoheit für den Strompreis der Zukunft wird in den Schoss des Wirtschaftsministeriums gelegt – darauf wartend, dass man bei jeder Form von Ergebnis die Meldung kommunizieren kann „Man hat es ja schon immer gewusst“. Ab März wird das Ministerium die Einreichungen sichten, d.h. man wird in den Medien wahrscheinlich Meldungen rund um die schlimmsten Szenarien der Stromversorgung sehen. Die Jury soll erreicht werden.

„Kann man ehrenamtlich einen Strommarkt designen?“ Vielleicht ja. (Vorwort des Buches: HybridStrommarkt für die Energiewende in Bürgerhand)

Es kommen einem Zweifel, wenn man als „Junior“ auf der Bildfläche erscheint. Milliarden schwere Konzerne, Verbände, Gewerkschaften – sehr viele, die Interessensgesteuerte Eingaben machen. Wie soll da eine Erfindung bestehen, die von einer einzelnen Person entwickelt wurde?

Fachlich gelingt ist dies recht einfach, denn es wurde zu jedem Zeitpunkt versucht die entsprechenden Institute und Betreiber mit ins Boot zu holen. Machbarkeit ist das Schlagwort, welches nur zu oft dem „Gibt es nicht – Geht nicht“ Mentalität einer sehr schwer fälligen Branche entgegentreten muss.

Kaufmännisch sieht es beim Hybridstrommarkt sehr einfach aus. Viele tausende „Eigenstromkunden“ zeigen bereits in Deutschland, wie im kleinen ein solcher Markt funktioniert. Größer wird es bei Industrieparks, die ein eigenes Kraftwerk betreiben. Was sich hier rechnet, kann auch als Modell für ein ganzes Land dienen.

Verbreitung: Hybridstrommarkt in Deutschland
Verbreitung: Hybridstrommarkt in Deutschland Februar 2015

Reichweite durch Kommunikation ist jedoch leider das schwierigste Problem, vor dem der Hybridstrommarkt bereits in seinen Anfängen stand.  Ursprünglich sollte Öffentlichkeit durch eine Petition beim Deutschen Bundestag erreicht werden. Im Dezember 2014 kam dann die ernüchternde Nachricht, dass die Ermittlung abgeschlossen ist. Parallel startete das Bundes Wirtschaftsministerium die Konsultation zum Grünbuch „Strommarkt der Energiewende“. Als Reaktion wurde der Kommunikationsplan zum Hybridstrommarkt angepasst und das Buch zur Idee veröffentlicht. Das Crowdfunding dient letztendlich dazu, dass die Idee gegenüber den anderen Interessensbekundungen bestehen kann.

Oberstes Ziel für die kommenden Woche ist eine weitere Verbreitung der Idee zu erreichen. Das Angebot zur fachlichen Diskussion steht!

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