Kommentar: Gabriel, Hendricks und der KlimaschutzBarbara Hendricks ist Bundesumweltministerin.

Doch haben Hendricks und das BMU noch wirklich was zu sagen oder sind sie nur die Laufburschen für Sigmar Gabriel?

Als Peter Altmaier noch im Amt war, war vieles anders. Egal was in Sachen Umwelt- und Klimaschutz oder Energiewende auf dem Plan stand, Altmaier war der richtige Ansprechpartner. Genau dafür war auch das Umweltministerium da.

Heute sieht die Sache ein wenig anders aus. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat die Energiewende und die damit verbundenen Themen für sich entdeckt und damit Barbara Hendricks zum Laufburschen und Erfüllungsgehilfen erklärt.

Gestern hatte Hendricks das Projekt «Zusammen ist es Klimaschutz» vorgestellt. Eine Kampagne, die vor allem auf den Dialog mit jungen, internetaffinen Menschen setzt um öffentliche Aufmerksamkeit für den Klimaschutz zu erhalten.

Am gleichen Tag erklärt Sigmar Gabriel gegenüber dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL, er könne sich auch eine Verschiebung des Aktionsprogramms Klimaschutz vorstellen, da ein Ausstieg aus Kernkraft und Kohle eine Illusion sei.

Gabriel und Hendricks

So ist dann wohl unser Super-Sigmar für die Diskussionen, Vereinbarungen und Mauscheleien mit der Großindustrie und dem Kapital zuständig und Barbara darf den Bürgern erklären, dass man doch auch mal – um Strom zu sparen – das Licht ausschalten könne und informiert zudem über getauschtes Sauerteigbrot.

Autor: Björn-Lars Kuhn

Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.
Er ist zudem Gründungsmitglied der Energieblogger.

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