E.ON will aus der Stromerzeugung aussteigen

Wie verschiedene Medien am Sonntag Abend berichten, will der Stromkonzern E.ON in Deutschland aus der Stromerzeugung aussteigen. Die bestehenden Kraftwerke (Atom, Gas, Kohle) sollen an der Börse vermarktet werden. Im Unternehmen bleibt der Netzbetrieb.

Die Meldung bestätigt einen Verdacht, der bei blog.stromhaltig bereits vor zwei Wochen aufgekommen ist. Das Geschäft der Energiekonzerne liegt nicht mehr in der Erzeugung, sondern in der Gestaltung einer internen Stromlogistik.  Das bestehende Marktmodell hat dafür gesorgt, dass jegliche Stromerzeugung, die ohne Brennstoffkosten auskommt bei Verfügbarkeit zur vollständigen Verdrängung anderer Kraftwerke sorgt.

Bereits heute zahlen Stromkunden mehr Geld für den Netzbetrieb als für die Erzeugung elektrischer Energie.  Von durchschnittlich 28 Cent je Kilo-Watt-Stunde bleiben zum Teil weniger als 4 Cent für den Erzeuger.

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