1.10. – 20:00 Online Fragestunde zum Hybrid Strommarkt Modell

In wenigen Tagen ist es soweit, die EEG Umlage für das Jahr 2015 wird bekanntgegeben. Vielleicht 10% weniger – ein Wert, der im besten Falle einige Cent für Verbraucher bedeutet.

Der Strommarkt folgt schon lange nicht mehr den Regeln einer Marktwirtschaft. Oligopole von Stromanbietern der verschiedensten Farben nutzen ihre Chance, die festgefahrenen Strukturen beim Strompreis dauerhaft fest zu schreiben. Mit dem Hybridstrommarkt kann das Produkt Strom vollständig umgebaut werden. Nur wenig bleibt, wie man es gewohnt ist…

Per Google Hangout OnAIR werden am 01.10. um 20:00 Uhr Antworten gegeben.


Auch beim Hybridstrommarkt wird der Begriff des Kapazitätsmarktes verwendet, jedoch im Zusammenhang von Wind und Sonnenstrom. Konventionelle Stromerzeuger bilden ein Pool von Micro-Ausgleichsenergieträgern, die Minder- und Mehrverbrauch abfangen.

Der Stromkunde wird Eigenstromkunde, der eigenverantwortlich Kapazitäten erwerben oder anmieten kann. Der Stromversorger wird der Manager, der ein Konto führt, bei dem eine Bilanz für die gemieteten Anlagen und die notwendige Ausgleichenergiemenge gebildet wird.

Standard Lastprofile gibt es nicht mehr

Erzeugen die gemieteten Anlagen zu einem Zeitpunkt viel Strom, dann kann der Stromkunde auch viel verbrauchen.

Der Stromkunde bestimmt selbst, wie weit er mit seinem Verbrauch der Erzeugung folgt – oder nicht.

Der private Letztverbraucher wird zum mündigen Partner im Strommarkt.

Stromversorger werden von Handelsvertretern zu Energiemanagern

Mit einem Hybridstrommarkt ändert sich viel, weshalb in einer Fragestunde mit Sicherheit nicht alle Themen behandelt werden können.

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