Richtig rentabel waren Pumpspeicherkraftwerke zu einem Zeitpunkt, als man in der Nacht den billigen Atomstrom verramschen musste. Zu gering war die Nachfrage nach elektrischer Energie durch die Industrie und private Stromkunden, als dass ein Abnehmer bereit war einen Preis zu zahlen. Mit dem Ausstieg aus der Kernenergie bleibt den Betreibern lediglich die Braunkohlemeiler als billig Lieferanten, die durch schlechte Regelbarkeit auch dann Strom liefern, wenn keiner ihn braucht.

Braunkohle und Pumpspeicher, eine Ehe, die erst geschieden werden muss, bevor eine Liaison mit der Energiewende möglich ist.

Pumpspeicherkraftwerke sollten die „grüne Batterie“ der Energiewende werden und Österreich der Stromspeicher Europas. Doch jetzt machen ausgerechnet Wind- und Sonnenstrom die erhofften Gelddruckmaschinen der E-Wirtschaft unrentabel. (Quelle: Format.at)

Kritiker der Energiewende stellen gerne die Frage nach der „Flaute Nacht“. Wer liefert dann Strom? Ein kleiner Teil der Antwort sind die Pumpspeicher, denn – für die Netze wesentlich wichtiger – sie haben die Möglichkeit Strom aus dem Netz zu nehmen, wenn die Nachfrage zu gering ist. An Pfingsten 2014 hatte D. Wetzel in Die Welt bereits den Kollaps durch zu viel elektrische Energie bei zuwenig Nachfrage kommen sehen (vergl. Beitrag: „Sonderurlaub für Papa„) – es kam nicht dazu, dennoch sind Pumpspeicher eine Möglichkeit die Börsenstrompreise in einem vernünftigen positiven Rahmen zu halten.

In der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kommt Andreas Mihm nun zu einem interessanten Kausalschluss:

Grund für die schwindende Wirtschaftlichkeit der Pumpspeicherkraftwerke ist die Energiewende. Denn mit Hunderttausenden Kleinstkraftwerken, die Wind- und Sonnenergie nutzen, ist ein Überangebot an Elektrizität entstanden, das andere Erzeuger aus dem Markt drängt. Nachfragespitzen in der Mittagszeit werden weitgehend durch die Photovoltaik abgedeckt.

Nicht abgedeckt wird die Flautenacht …

Damit wird deren Geschäftsmodell zerstört, Strom zu erzeugen, wenn er besonders knapp und teuer ist, und ihn zu nutzen, um Wasser in Reservoirs zu pumpen, wenn der Strom – etwa nachts – besonders billig ist.

Wahrscheinlich muss man Wirtschaftskorrespondent sein, um zu verstehen, warum nicht der jetzt am Tag billige Strom verwendet wird um die Speicher zu füllen und in der Flautenacht verkauft wird.

Scheinbar existiert in Deutschland noch immer ein zu hohes Angebot an Grundlastkraftweken – ein anders Wort für Kraftwerke, die nur sehr schwer geregelt werden können, und daher im Grunde immer Strom erzeugen – als dass ein Mangel dazu führen würde die Preise in einen Bereich zu bewegen, bei denen sich Pumpspeicher rechnen.

Jetzt gibt es wieder ein unveröffentlichtes Gutachten, in dass die Steuerzahler investiert haben, welches isoliert eine Facette und eine Momentaufnahme betrachtet. Es fehlt an echter Transparenz. Mit welchem Strommix werden die Pumpspeicher heute geladen?  Wo fällt die EEG-Umlage an? – Zahlen, Daten, Fakten.

2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
Ich mach‘ mir die Welt
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(Pipi Langstrumpf Song)

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11 Gedanken zu “Entschlossene Stilllegung fossiler Kraftwerke zur Rettung existierender Speicher

  1. Der Wirtschaftskorrespondent hat es doch eigentlich schön auf den Punkt gebracht: „Nachfragespitzen in der Mittagszeit werden weitgehend durch die Photovoltaik abgedeckt.
    Damit wird deren Geschäftsmodell zerstört, Strom zu erzeugen, wenn er besonders knapp und teuer ist“

    Den zweiten Aspekt des Geschäftsmodells hätte er besser nicht erwähnt, damit führt er seine Leser wohl auf einen gedanklichen Holzpfad, was daran kaputt sei.

    Es gibt keine täglichen, (besonders) hohen Strompreise mehr, keine Zeiten in denen täglich Spitzenpreise verlangt werden können.
    Es liegt nicht am Einkauf billigen Stromes, sondern am den jetzt fehlenden Möglichkeiten Strom teuer genug zu verkaufen, damit PSW überleben könnten. Das preisgefälle zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis ist zu gering, die Einkaufspreise sind zwar gefallen, aber noch viel Stärker sind die (Spitzen-)Verkauspreise gefallen.

    Die Flautennacht ist ein mehr ein Propagandagespespenst das durch die Köpfe geistert, als ein reales Unwesen das unser Stromnetz geißeln würde. Wenn tatsächlich mal nachts flaute ist, ist der Bedarf halt nicht groß und es stehen -abgesehen von den viel zu vielen Grundlastbrummern- dutzende Steinkohlekraftwerke bereit, die alle einen Wetterbericht haben, da braucht es noch nichtmal mehr die Gaskraftwerke … geschweige denn die PSW.

    Bei Steinkohlepreisen von ~1 Cent pro KWh (thermisch) kommt man bei Wirkungsgraden von ~30% zu Strompreisen die nur knapp über denen der Braunkohlemeiler liegt, nur dass diese Kraftwerke eben nicht träge Kolosse sind, sondern ausreichend schnell sind, um Wetteränderungen nachzuregeln.
    Mit den Preisen könnte man sogar die PSW laden, nur wozu sollte man das tun? Mit einem Blick auf transparency.eex erkennt man an den Graphen zur geplanten Produktion ganz klar, dass die konventionellen fast eine „Flatline“ produzieren und die EE dem Lastgang folgen. Da ist gar kein Bedarf für dynamsiche Kraftwerke, den man nicht mit der unglaublich billigen Steinkohle und den zugehörigen Kraftwerken abdecken kann.

    An der TU München wurde schon vor knapp 10 Jahren ein Studie erstellt, die exakt diese Situation ermittelt hat. Dort wurden Szenarien für unterscheidliche Ausbaugrade der PV erstellt. Das Ergebnis war, dass bei steigendem Ausbau der PV der Bedarf an Spitzenlastkraftwerken immer weiter reduziert wird, bis er irgendwo bei ca. 40-50 GWp der Wendepunkt erreicht ist und der Bedarf wieder ansteigt.
    Fatal für PSW (und Gaskraftwerke), dass Altmeier bereits die 52 GW Grenze für PV gesetzt hat und auch Rösler und Gabriel den PV Zubau so stark ausbremsen wollen, dass wir vorerst in genau diesem Minimum verharren w erden.
    In den Augen dieser Minister sieht man die Sache wohl Volkswirtschaftlich, also so dass das Rückgrat der Stromversorgung aus Braunkohle und EE, durch maximale Nutzung inländischer Ressourcen eben sehr günstig ist und man so mit sehr geringen Energieimporten zurecht kommt.
    Mehr PV würde da nur zu steigenden Gas- und PSW-Stromimporten führen.
    Mehr Wind (onshore) würde auch nur Braunkohle verdrängen und Steinkohle als Ausgleich erfordern.
    Biogas ist einfach teuer, das ist gerade nicht opportun.
    Offhore-Wind ist zwar auch teuer, aber bis ca. 6 GW kann man dessen Schwankungen mit den Braunkohlemeiler nachfahren!
    Braunkohlemeiler können i.a. zwischen 70% und 100% ihrer Nennleistung geregelt werden, macht bei 20 GW laufenden Braunkohlemeilern im Netz eben eine Schwankungsbreite von 6 GW und wenn 20 GW Braunkohlemeiler auf 85% Nennleistung tuckern, kommet man auf mittlere 17 GW (14…20 GW) Erzeugung … ziemlich genau das, was gegenwärtig am Netz ist.

    Damit ist klar, dass der weitere Ausbau von Wind (onshore) und PV nur in dem Tempo fortschreiten darf, den der Atomausstieg zuläßt. Für PV als (tendentieller) Spitzenlasterzeuger ist das auch deutlich weniger als für onshore Wind als tendentiellen Grundlasterzeuger.
    Offshore muss nicht weiter limitiert werden, aber auch nciht gefördert, weil das Ausbautempo sehr schön passt.
    Bioenergie muss ganz gestoppt werden, die kostet einfach zu viel, vor allem auch, weil Produktion in anderen bereichen dafür weichen muss.

    So einfach kann man die „Energiewende“ unserer Regierung plausibel erklären, volkswirtschaftlicher Nutzen über alles und schon ist Sigis EEG 2.0 ganz plausibel.
    Wir haben halt keine Ökopartei in der Regierung, sondern zwei Wirtschaftsparteien, die der Arbeitgeber und die der Arbeitnehmer.

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  2. Hallo Thorsten,

    mir erscheint Deine Argumentation plausibel. Nach meinen Kenntnissen sind die fossilen Riesen sehr unflexibel. Innerhalb wie vieler Minuten lässt sich da etwas regeln? Herr Burghardt, können Sie mir Quellen nennen, die eine wetterbedingte Flexibilität dieser thermischen Kraftwerke beschreiben? Verheimlichen will ich aber auch nicht, dass in meinen Augen die Emissionen ein entscheidungsrelevantes Kriterium sein sollten.

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  3. @Kilian Rüfer

    Womöglich habe ich mich unklar ausgedrückt, mit „Wetteränderungen nachregeln“ war gemeint, die Leistungsschwankungen der EE-Erzeuger durch Lastfolgebetrieb in thermischen kraftwerken ausgleichen.

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  4. @ Dieter Burghardt
    Der Begriff Lastfolgebetrieb war mir unklar. Im Lexikon steht http://www.energie-lexikon.info/lastfolgebetrieb.html
    Dort steht „Wärmekraftwerke mit Dampfturbinen und/oder Gasturbinen sind für den Lastfolgebetrieb begrenzt geeignet.“
    und „Dies führt zu einer Bevorzugung von flexiblen Gaskraftwerken zulasten z. B. von großen Kohlekraftwerken. “

    Was für eine Schwankung kann denn nun mit einem Kohlekraftwerk ausgeglichen werden? Minuten? Stunden? Tage? Wie schnell ist eine Drosselung möglich? Wie stellt sich dies ökonomisch dar?

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  5. Hier gibt es eine grobe Übersicht nach Kraftwerkstypen, anhand der man die Leistungsänderungsgeschwindigkeiten (aus dem laufenden Betrieb heraus) ermitteln kann.

    Ein Braunkohlemeiler mit 1 GW schafft demnach eine Änderung um 30 MW pro Minute. Der volle Dynamikumfang wäre 400…1000 MW und kann innerhalb von 20 Minuten abgefahren werden.
    Mit 20 solcher Kraftwerke könnte man damit also im Bereich von 8 GW bis 20 GW innerhalb von 20 Minuten nachregeln … das reicht für aufziehende Dicke Wolken vor der Sonne und für eine Wetterfront.

    Naja, ich persönlich halte das schon für sehr optimistische Zahlen, mit modernster Technik vielleicht, aber nicht in Jahrzehnte alten meilern im Bestand … ich gehe eher von 70-100% Nennleistung in sagen wir 1-2 Stunden aus. Einen lastfolgebetrieb für Offshore-Windkraft (verteilt in Nord und ostsee) kann man damit durchaus erreichen.

    Man muss halt nur darauf achten nicht die untere Leistungsgrenze zu unterschreiten … wenn das passiert, man also abschalten muss, dann dauert es „ewig“, bis die Leistung wieder verfügbar ist.

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    • Hallo Herr Burghard, vielen Dank für den Link. Offenbar ist doch etwas Ausgleich über ein Kohlekraftwerk möglich. Regelleistung hingegen nicht. Mir ist unklar wie viel Regelleistung und wie viel Lastfolgebetrieb in einem Szenario mit 100 % erneuerbarem Strom nötig sind. Grundlast ist dabei Geschichte.
      Unter anderem hat mich unser Dialog hier zum Schreiben des folgenden Artikels gebracht: http://blog.sustainment.de/?p=2761

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      • Sehr schön anhand der Zahlen belegt, dass die eingeschlagene Richtung nicht gerade den Klimaschutz als oberste Priorität hat.

        Der Bedarf an Schattenkraftwerken in einem 100% Erneuerbar Szenario hängt stark davon ab, welche EE-Erzeuger mit welchen Anteilen/Ausbauleistungen angenommen werden.
        Sagen wir Wasserkraft hat für uns kein großes Potential und Biomasse auch nicht, wenn man nur Reststoffe verwendet. Dann wäre das Rückgrat eben Photovoltaik und Windenergie.
        Windenergie ist im Sommer schwach, teilweise wochenlang, also sollte mehr als genug Photovoltaik vorhanden sein, um während der ertragreichen 9 Monate (Feb.-Okt.) jeden Mittag die komplette Residuallast zu tragen. Das wären dann wohl so ~70 GW. Leider geht die Sonne jeden Tag unter, ab spätestens 15 Uhr geht der Photovoltaikertrag rapide zurück und gegen 19 Uhr ist er bei nahe 0 angekommen. Gegen 20 Uhr ist dann aber noch die zweite Lastspitze mit ~60 GW.
        Das heißt Schattenkraftwerke müssten in einem solchen Szenario von 0 auf ~60 GW innerhalb von 4 Stunden hochregeln können.

        Dieses „Ding“ das ich da beschrieben habe, hat einen eigenen Namen bekommen, nennt sich die „Rampe“ … eine Metapher, die Rampe, die der konventionelle Kraftwerkspark hochfahren muss.
        Früher war die Rampe „nur“ in der Früh, wenn ab ~5 Uhr die Leute aufstehen, Kaffeemaschinen und Föns benutzen und die Schienenbahnen den Takt verdichten und die Arbeit aufgenommen wird … diese Rampe ist viel keiner, als es die in einem 100% EE Szenario sein werden. Heute haben wir davon zwei oder drei, die in der Früh und die am Nachmittag, wenn die Photovoltaik nachlässt und ab und an die, wenn der Wind schnell abflaut.
        Die Rampen in der Früh und am Nachmittag sind heute in etwa gleich groß/steil, ~20 GW in 4 Stunden … und recht viel mehr geht mit dem heutigen Kraftwerkspark auch nicht, weil der Bedarf dafür bisher ja nicht existierte.

        Die Rampe ist die technische Herausforderung für einen fortgesetzten zügigen Ausbau der EE schlechthin und vermutlich ein weiterer Grund, warum Tempo aus der Energiewende genommen wird.
        Umso unverständlicher wird die Richtung, die von den Energiekonzernen eingeschlagen wird, aber ebenso wie sie mit der Laufzeitverlängerung und dem Bau weiterer Braunkohlemeiler in den letzten 10-20 Jahren nicht die Zeichen der zeit erkannt haben und nicht gemerkt haben wohin die Reise geht, werden sie wohl auch heute und in Zukunft einfach Milliarden-Fehlinvestitionen tätigen, ganz so wie schon zuvor.

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      • Auch wenn es jetzt sehr ins Detail abtriftet…. aber… der größte Anteil der Primärregelung wird durch Kohlekraftwerke gestemmt, die ein „Ventil“ haben, welches der Frequenz des Netzes in gewissen Zügen folgt. Damit wird unter anderem der +/- 0,01 Hz Korridor um 50 Hz eingehalten… – Sekundär und Minutenreserve sind allerdings wirtschaftlich tatsächlich nur schwer über thermische Kraftwerke realisierbar, aber das wurde hier in den Kommentaren ja auch schon beschrieben,

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  6. Was sagt uns das über „Experten“ in den „Qualitätsmedien“ ?

    Erstmal, jeder darf seine Meinung unter die Leut bringen – sogar auf den besagten „Qualitätsmedien“. Ein Beweis wie „frei“ diese Gesellschaft doch ist. Ich bin glücklich !

    Nach dem zweiten Blick, mit eigener „Expertise“ ausgestattet, kommen dann doch gewisse Zweifel.

    Wer mit der „Wirtschaft korrespondiert“ (das ist doch seine Tätigkeit als „Wirtschaftskorrespondent“ ganz zweifellos, bekommt ganz offensichtlich nur – hier hilft der DUDEN :

    1. mit jemandem im Briefwechsel stehen

    2. (bildungssprachlich) (mit etwas) übereinstimmen, in Beziehung stehen; entsprechen

    zu dem Schluss Nr. 2 trifft den Punkt der „Korrespondent“ stimmt mit „etwas überein“ und steht dabei „in Beziehung“.

    Das nun wieder klingt doch eher wie eine „Befangenheit“ – etwa von der Art : „wer der Frosch fragt ob es eine gute Idee sei den Teich leer zu pumpen“, wird die gewünschte / erwartete Antwort erhalten.

    Nun könnte unser „Wirtschaftskorrespondent“ auf den abenteuerlichen Gedanken kommen, ALLE Gesichtspunkte gegeneinander abzuwägen. Doch dumme Sache, darunter könnte seine „übereinstimmende Beziehung“ leiden. Undenkbar – „dessen Brot ich es, dessen Lied ich sing“.

    Nun zum eigentlichen „Problem“. Geld ist „umweltneutral“ jeder x-beliebige Wert daraus gibt nur die Kosten wieder, die des „Volkes Wirtschaft“ (ein erstklassisches Oxymoron) 😆 da ausgerechnet das „Volk“ irgendetwas zu bestimmen hätte. Zweifellos wäre „Geldwirtschaft“ – „geldwirtschaftliches Interesse“ näher an der Sache.

    Ein „energetische Spitzenlast“ ist ein „geldwerter Vorteil“ – inopem me copia fecit – gern auch „diese Fülle hat mich arm gemacht“. Wer diesen Zusammenhang mindert oder gar aufhebt, ist der Feind !

    Morgen ist die Welt kaputt – dann lasst uns Heute noch daran verdienen !

    „Da der eigens geförderte Ökostrom an der Börse nichts kostet, verdrängt er teurere Erzeuger“ auch „Weil immer mehr Ökostrom auf den Markt kommt, rentieren sich Pumpspeicher-Kraftwerke kaum.“ meint Herr Mihm. Was ist eigentlich „Ökostrom“ und durch welche Winkelzüge kommt der überhaupt an die „Börse“ ? Bei „Ökostrom“ handelt es sich keineswegs um eine neutrale Bezeichnung. Das soll diesen Strom sprachlich abwerten – Öko = Freak = Leute die und das Fleisch essen verbieten wollen (Danke „Grüne“ für diese Steilvorlage). Obwohl irgendwie, „jedem jährlich ein zwei Kuh und ein paar Schweine nebst Geflügel dazu“ – scheißen uns das Klima zu !

    Die Reihe von ganz offensichtlichen Widersprüchen zwischen Realität und Handeln ist schier endlos. Hier, die Sonne völlig ungeregelt – skandalös ! – dort die Bemühung einmal entdeckte (lukrative) Probleme zu erhalten. Ein warmer Winter ist „volkswirtschaftlich“ ein Problem, je mehr Wärme „ungeregelt“ am Markt ist, desto schlechter entwickeln sich die Geschäfte der Kohlenhändler 😯

    Sonne „verdrängt teurere Erzeuger“. Heimtückisch versuchen fehlgeleitete ÖKO-Hauseigentümer ihre Hütten zu dämmen um so auch noch die letzten „geldwerten Vorteile“ zu vernichten 😯 Volkswirtschaftlich völlig unverantwortlich ! Wolken sind Volkswirtschaft pur ! Gäbe es die nicht, dann würden sich alle Maßnahmen die von Wolken abhängen nicht mehr rentieren. Wie sehr beide miteinander verbunden sind kann jeder sehen der mal ein Wärmekraftwerk von außen beobachtet hat. Das sind keine drei Viertel bis zwei Drittel Verluste was da so schön weiß aus diesen Kraftwerken strömt. Es ist der volkswirtschaftlich wertvolle Versuch die Wolken zu vermehren um diese ÖKO-Sonne abzuhalten.

    Mal ehrlich, was haben da diese hässlich blauen ÖKO-Dächer oder die befremdlich rotierenden – Infraschall :roll: produzierenden ÖKO-Windräder zu bieten ? Die zerstören gleich ganze Ketten von volkswirtschaftlichen Abhängigkeiten. Verhindern gar Verhandlungen mit Herrn P, der Herr des östlichen Gases. Kein oder weniger Bedarf dafür, keine „ökonomisch“ notwendigen Verhandlungen mit Herrn P.

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  7. Pingback: Mit Kohlekraftwerken dem Lastgang folgen | blog.stromhaltig

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