Eine aktuelle Studie des DIW belegt, dass die Energie- und Klimapolitik eine sehr untergeordnete Rolle bei der Standortwahl von Industriebetrieben spielt.

Für 92 Prozent der Wertschöpfung im Industriebereich betragen sie im Durchschnitt 1,6 Prozent des Umsatzes.

Ferner wird angemerkt, dass man in Europa (und Deutschland) mit der dem Ausbau von Stromerzeugung aus Erneuerbaren Quellen nicht allein ist. Weltweit haben sich 138 Länder Ziele gesetzt und in 66 Länder kommt das Instrument der Einspeisertarife (EEG-Umlage) zum Einsatz.

Für Deutschland und Italien bescheinigt die Studie die Spitzenplätze beim Bestand von Photovoltaikanlagen, allerdings sind die Zuwachsraten in USA und China sehr beachtlich. Für Windkraft sieht es ähnlich aus, auch dort sind die Zuwächse außerhalb von Europa zu finden.

Neben der Stromerzeugung werden in der Studie auch die anderen Komponenten einer Energiewende beachtet. So wird der Sanierungsstand und Energieverbrauch von Gebäuden untersucht, sowie die Motivation, die hinter den Maßnahmen steckt.

Die EU kann sich mit der Formulierung klimapolitischer Ziele sowohl zu ihrer Verantwortung für die eigenen Emissionen und die internationalen Herausforderungen des Klimawandels bekennen und zugleich glaubwürdige langfristige Rahmenbedingungen für Investoren schaffen.

Oder in anderen Worten: Die Wettbewerbsfähigkeit ist durch eine nachhaltige Klima- und Energiepolitik nicht gefährdet.

Europa sollte auch künftig ein Teil der Vorreitergruppe
bleiben.

(Bild zum Beitrag: Großbrand im Industriegebiet Ludwigshafen)

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