Kinetische bzw. Lage-Energie nutzt man bereits sehr erfolgreich in einem Pumpspeicher um damit Strom zu speichern.  Pumpspeicher kann man allerdings nicht überall bauen.

Ein innovatives Querdenker-Beispiel hat Susanne Ehlerding von Umspannen.de ausfindig gemacht:

“Das ist der Heilige Gral”, meint ARES-Mitgründer Matt Brown aus Santa Barbara in Kalifornien über sein Speichersystem für Erneuerbare. Das Prinzip: Wenn viel erneuerbarer Strom im Netz ist, ziehen Elektroloks Betonsegmente mit einem Gewicht von 300 Tonnen einen Berg hoch. Bei Flaute oder wolkenverhangenem Himmel fahren die Waggons den Berg wieder hinunter und produzieren dabei Strom.

Man spricht von einem Wirkungsgrad von 85%, was ein sehr sehr guter Wert ist.

Genutzt wird die natürliche Schwerkraft, die man bereits auf den meisten Rangierbahnhöfen nutzt – einmal nach oben gezogen, kann man steuern wann und wie schnell man die Energie wieder abrufen will. In der Theorie lässt sich damit ein sehr flexibler Speicher bauen, der kurzzeitig auf Lastschwankungen oder die berüchtigten Wolken reagieren kann.

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KGET TV 17 from Advanced-RES on Vimeo.

Die Macher hinter ARES bemerken mit Recht, dass alle Elemente, die man braucht bereits über hundert Jahre vorhanden sind.  Lediglich die Kombination bringt die Innovation.

Der Nachteil, dass für ARES sehr viel Fläche benötigt wird, soll an dieser Stelle nicht unterschlagen werden. Dennoch lässt sich dieses Prinzip von Schwerkraftspeichern auch in Deutschland umsetzen, wo es deutlich weniger Fläche gibt.

(Beitragsbild: ARES)

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Ein Gedanke zu “ARES: Kinetische Energie von Zügen als Stromspeicher

  1. Schon wieder… Da gibt es in Deutschland kaum noch Potential für Pumpspeicher, die ja mit immerhin 45 GWh theoretisch 45 min Versorgung übernehmen könnten, aber wesentlich uneffektivere Eisenbahnen als Massenspeicher können das?

    Wo sind denn die Ebenen und Höhen,wo diese Idee umgesetzt werden kann? 300 t auf 500 m Höhe machen wieviel MWh aus? Und wo ließ sich das wohl umsetzen?

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