Möchte man einen Stromtarif abschließen, dann wird man meist gleich am Anfang nach seinem Jahresverbrauch gefragt. Doch warum eigentlich? Die Antwort ist einfach, auch wenn man jeden Monat seine Stromrechnung bezahlt, tickt der Markt für private Stromkunden im Jahrestakt. Ein Grund, warum es bis heute keine variablen Stromtarife gibt. Ein Grund, warum SmartMeter keinen direkten Nutzen bringen.

Wie lässt sich der Jahresverbrauch ermitteln, wenn man nicht ein ganzes Jahr abwarten möchte? Ein Online-Rechner hilft.

Im Rahmen der Entwicklung des Sexy-Stromzähler (vergl. Beitrag) werden bei blog.stromhaltig immer wieder kleine Werkzeuge vorgestellt, die vielleicht ihren Weg in das Produkt finden werden.

Unter Gamification wird verstanden, wenn man spielerisch sich ein Thema erschließen kann. Etwas Wettkampf gepaart mit Sachinformation, aufbereitet zu einer Lösung. Andreas Kühl hat in seinem Beitrag einen sehr interessanten Fall angesprochen: Wie viel Strom verbraucht eigentlich ein durchschnittlicher vier Personen Haushalt?

Die Antwort schwankt je nach Quelle, was man allerdings sagen kann, ist dass es im Sommer weniger ist als im Winter. Am Werktag mehr als am Wochenende – und es eine Verbrauchsspitze in den frühen Abendstunden gibt. Zumindest mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit.  Energieversorger arbeiten mit diesen Wahrscheinlichkeiten und haben daraus vor 15 Jahren ein Standardlastprofil entwickelt. Genau dieses Lastprofil kann man nutzen, um eine unterjährige Bestandandsaufnahme des Jahresverbrauchs zu machen.

Online Rechner: Jahresverbrauch ermitteln

Man nehme zwei Ablesungen des Stromzählers, die mindestens 24 Stunden voneinander getrennt sein sollten. Gebe diese in das Formular ein. Als Ergebnis erhält man die Wahrscheinliche höhe des Jahresstromverbrauchs.

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Der beste Richtwert ist der Jahresstromverbrauch. Mit dem Online-Rechner können Sie beliebig oft testen, wie sich die Hochrechnung verändert.

Stromanbieter und Netzbetreiber verwenden das gleiche Verfahren, um zwischen den Ablesungen die Verbrauchswerte hochzurechnen und so den Unterschied zwischen Stichtag und Ablesung aufzulösen.

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