Staudinger Kraftwerksblock bleibt nach Explosion offenbar länger vom Netz

In der vergangenen Woche kam es an einem der Blöcke des Kraftwerks Staudinger in Großkrotzenburg zu einer Explosion, bei dem unter anderem die Fassade des Kraftwerks beschädigt wurde. (blog.stromhaltig berichtete). Beim Kraftwerk handelt es sich um das größte fossile Kraftwerk in Hessen. Betrieben wird es durch E.ON.

Wurde anfänglich noch von einer Wiederinbetriebnahme zum Ende des Monats gerechnet, so geht man jetzt von 07.08.2014 aus (Quelle: EEX).  Damit dürfte der Zwischenfall auch Auswirkungen auf die Diskussion rund um Reservekraftwerke haben, die beim Ausfall von Anlagen die Lieferzusagen übernehmen sollen.

Wie bereits im vergangenen Jahr gemeldet ist der Betreiber E.ON langfristige Stromlieferverträge eingegangen, die nun aus anderen Quellen bedient werden müssen. Ob dies innerhalb des Konzerns möglich ist, kann nicht ermittelt werden.


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Kommentare

Eine Antwort zu „Staudinger Kraftwerksblock bleibt nach Explosion offenbar länger vom Netz“

  1. Avatar von Thorsten Zoerner

    Nach neusten Meldungen, verzögert sich die Lieferung der Ersatzteile, wodurch der betroffene Block des Staudinger Kraftwerks erst 2015 wieder in Betrieb gehen wird.

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