Vom 4. bis 6. Juni 2014 wird die Münchner Messe wieder zum Zentrum der internationalen Solarbranche. Auf der Intersolar Europe, der weltweit größten Fachmesse der Solarwirtschaft, erwartet die Besucher ein umfangreiches Rahmenprogramm zu Solarprodukten und Speichersystemen.

  • Zusammenschluss der Energieblogger wächst weiter
  • Kooperation mit Top50-Solar Experts ermöglicht Präsenz vor Ort
  • Hans Josef Fell besucht am 4.6. den Stand

Ebenfalls werden Trends und die aktuellen Entwicklungen der Energiewende thematisiert. Aus diesem Grund ist auch der Zusammenschluss der Energieblogger mit einem Stand vor Ort. Ihr oberstes Ziel: Die Aufklärung über die (Un-) Wahrheiten der Energiewende.

EB-Intersolar„Die Energiewende ist auch so ein heikles Thema geworden, weil die Vorteile und geringeren Kosten erneuerbarer Energien unter den Teppich gekehrt werden. Auch der Weg der Regierung ist der Falsche: Sollte die Energiewende doch eigentlich das Ziel verfolgen, eine nachhaltige und umweltschonende Energieversorgung zu garantieren, werden Nutzer erneuerbaren Stroms mit hohen Kosten belastet und stromintensive Industrieunternehmen von der EEG-Umlage befreit” , so Manuel Gonzalez Fernandez vom Milk the Sun Blog. Diesen und viele weitere Missstände gilt es aufzuklären – und dafür wird aus Sicht der Energieblogger die Intersolar Europe 2014 eine optimale Plattform bieten.

Energieblogger suchen auf der Intersolar den Dialog – Stand B1.456

Das Gespräch kann mit den Energiebloggern am Stand B1.456 gesucht werden. Ermöglicht hat dies mit Top50-Solar Experts ein Mitglied der Bloggergemeinschaft, die dafür Platz auf ihrer Standfläche eingeplant haben. „Wir suchen den Dialog mit Interessenten, Zweiflern und Mitstreitern und wollen Licht in die immer undurchsichtigere Landschaft der Energiewende bringen”, so der Energieblogger Björn-Lars Kuhn. Am ersten Messetag erwarten die Energieblogger prominenten Besuch: Hans-Josef Fell, Energiepolitiker der Grünen und einer der Väter des EEG hat sich angesagt. Weitere prominente Akteure der Branche haben sich ebenfalls für einen Besuch angekündigt.

Die Energieblogger geben der Energiewende eine Stimme

Die Energieblogger engagieren sich dafür, dass neben der effizient organisierten Kommunikationsmaschinerie von Großkonzernen auch eine erkennbare Stimme im Interesse des Klimaschutzes und dezentraler Erzeugungsstrukturen wahrgenommen werden kann. Das Netzwerk ist inzwischen auf über 50 Online-Journalisten, Blogger und Praktiker aus der Energiebranche angewachsen. Auf der Plattform energieblogger.net bündeln sie ihre Stimmen, füllen mit guten Argumenten, Fakten und Praxisbeispielen die Energiewende mit Leben und erreichen mit ihren Artikeln monatlich über 180.000 Leser.

Die Energieblogger, das sind verschiedenste unabhängige Experten – für Klimaschutz, Solar-, Wind- und Bioenergie, Stromnetze, Speicher, Energieeffizienz, Wärme, Strom, Elektromobilität und den Energiemarkt. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel der dezentralen, bürgernahen Energiewende – in Form von Medienarbeit, Seminaren, Vorträgen, Workshops und Beratung innerhalb des jeweiligen Fachbereichs für Unternehmen, Organisationen und Presse.

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Veröffentlicht von Thorsten Zoerner

Seit dem Jahr 2007 beschäftige ich mich mit den Themen Stromnetz und Strommarkt. Parallel dazu entstand ein Blog, um Informationen zu den jeweiligen Themen bereitzustellen. Er ist unter blog.stromhaltig.de zu finden. Über das Thema Energiewirtschaft habe ich bislang drei Bücher veröffentlicht. In meinem 2014 erschienenen Buch zum Hybridstrommarkt beschreibe ich ein Marktdesign, das in Deutschland in das Gesetzespaket Strommarkt 2.0 aufgenommen wurde. Hierbei werden zwei Technologien des Strombezugs vereint: der Hausanschluss mit Bezug bei einem klassischen Stromanbieter und einen alternativen Bezug von erneuerbaren Energien. Die wirtschaftlichen Vorteile für ein solches Marktdesign sind erwiesen. Auch die Digitalisierung beeinflusst die Energiewirtschaft von morgen. Daher habe ich mich intensiv mit dem Thema Blockchain Technologie befasst. Blockchain ist eine Technologie, die den Austausch und die Dokumentation von Daten vereinfachen kann. Daher kann diese Technologie mithilfe der digitalen Möglichkeiten das heutige Energiesystem revolutionieren. Denn damit ist eine automatische Abgleichung von Energieerzeugung und Energieverbrauch möglich. Um zukünftige Herausforderungen und Chancen mitgestalten zu können, habe ich 2017 die Firma STROMDAO gegründet. Dort bin ich Geschäftsführer und möchte dafür sorgen, dass mithilfe der Blockchain Technologie und dem Hybridstrommarkt eine digitale Infrastruktur für die Energiewirtschaft der Zukunft aufgebaut wird. Der STROMDAO Mechanismus zur Konsensfindung für den Energiemarkt unterstützt dabei die Marktkommunikation aller beteiligten Akteure.

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