Durch den konsequenten Ausbau der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Quellen wie Wind- und Sonnenstrom durch die Bürger wurde in den vergangenen 2 Jahren deutlich mehr elektrische Leistung erzeugt. als im Land verbraucht. Wirtschaftlich lukrativ, denn wie Renewables International unter Berufung aus Daten des statistischen Bundesamtes meldet, kann der exportierte Strom um 6,3% teurer verkauft werden, als der importierte Strom gekauft wird.

Country Power exports MWh Value in 1,000 euros Power imports in MWh Value in 1,000 euros
2013
Belgium
Luxembourg 4,137,024 209,295
Sweden 1,049,091 44,492 1,078,890 46,899
Denmark 6,128,898 301,543 3,678,792 209,096
France 1,605,290 85,743 11,606,053 498,465
Netherlands 24,491,975 1,337,447 273,985 14,313
Austria 15,424,664 812,725 7,070,229 382,777
Poland 5,672,752 270,502 562,580 25,932
Czech Republic 2,525,571 135,571 9,203,951 471,618
Switzerland 10,792,061 559,501 3,398,437 164,927
TOTAL 71,827,326 4,581,922 35,794,027 1,767,128
Price of kWh (all) 5.2303 4.9197
Price of kWh (France) 5.3413 4.2949

Wie auch Craig Morris bei RI feststellt, sind in diesen Zahlen einige Fragezeichen vorhanden. So ist die Frage, ob es keinen Handel mit Belgien gibt? Oder aber auch, wie sich die Preiskopplung (vergl. Beiträge zum Thema PCR) auf die Statistik auswirkt.

Im Zuge des Engpassmanagements wird von den Deutschen Übertragungsnetzbetreiber immer häufiger die Pumpspeicher in der Alpenregion angesprochen (blog.stromhaltig berichtete).  Auch hier stellt sich die Frage, wie sich dies auf die Handelsbilanz für elektrische Energie auswirkt.

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Veröffentlicht von Thorsten Zoerner

Seit dem Jahr 2007 beschäftige ich mich mit den Themen Stromnetz und Strommarkt. Parallel dazu entstand ein Blog, um Informationen zu den jeweiligen Themen bereitzustellen. Er ist unter blog.stromhaltig.de zu finden. Über das Thema Energiewirtschaft habe ich bislang drei Bücher veröffentlicht. In meinem 2014 erschienenen Buch zum Hybridstrommarkt beschreibe ich ein Marktdesign, das in Deutschland in das Gesetzespaket Strommarkt 2.0 aufgenommen wurde. Hierbei werden zwei Technologien des Strombezugs vereint: der Hausanschluss mit Bezug bei einem klassischen Stromanbieter und einen alternativen Bezug von erneuerbaren Energien. Die wirtschaftlichen Vorteile für ein solches Marktdesign sind erwiesen. Auch die Digitalisierung beeinflusst die Energiewirtschaft von morgen. Daher habe ich mich intensiv mit dem Thema Blockchain Technologie befasst. Blockchain ist eine Technologie, die den Austausch und die Dokumentation von Daten vereinfachen kann. Daher kann diese Technologie mithilfe der digitalen Möglichkeiten das heutige Energiesystem revolutionieren. Denn damit ist eine automatische Abgleichung von Energieerzeugung und Energieverbrauch möglich. Um zukünftige Herausforderungen und Chancen mitgestalten zu können, habe ich 2017 die Firma STROMDAO gegründet. Dort bin ich Geschäftsführer und möchte dafür sorgen, dass mithilfe der Blockchain Technologie und dem Hybridstrommarkt eine digitale Infrastruktur für die Energiewirtschaft der Zukunft aufgebaut wird. Der STROMDAO Mechanismus zur Konsensfindung für den Energiemarkt unterstützt dabei die Marktkommunikation aller beteiligten Akteure.

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