Hoch lebe die Arbeit – so hoch das keiner mehr daran kommt! (Sprichwort)

In der Physik des Stromes spricht man von Arbeit, wenn man eine bestimmte Leistung über einen Zeitraum misst. Ausgedrückt in Einheiten: Watt (Leistung) Stunden (Zeit) . Die Arbeit liefert damit das Ergebnis auf die Frage, was konnte in einer Zeit bewirkt werden.

Im Editorial von blog.stromhaltig für das Maifest geht es um Wortspiele, Sinnesspiele und nicht um Definitionen. Machen wir uns an die Arbeit….

Sucht man sich einen neuen Stromtarif raus, dann geht man auf den Arbeitsmarkt. Arbeitsmarkt nicht wie bei den Jobcentern, dennoch gibt es auch die Stempeluhr zur Messung der Arbeit. Gemessen wird die Arbeit am Stromzähler, wobei es keine Rolle spielt, ob langsam gearbeitet wurde, oder schnell.

Ein Windrad erzeugt zum Beispiel über viele Stunden hinweg die gleiche elektrische Arbeit, wie bei einer Atomexplosion im Bruchteil einer Sekunde freigesetzt wird. Die Arbeit ist gleich – die Leistung variiert.

Heute befinden wir uns in einer Leistungsgesellschaft. Eine Arbeitsgesellschaft klingt erst einmal altmodisch. Wie ein Relikt aus vergangenen Tagen, von denen heute nur noch Filme wie Metropolis übrig sind. Arbeit zählt nicht – Leistung zählt.

Werden 324kg Kohle in den Brennofen geschmissen, so schaffen diese eine Leistung. Die 1,000 Windräder, die genauso viel Arbeit verrichten, gehen in der Masse unter. Eine Masse, die unüberschaubar scheint und an die Massenscenen im genannten Film Metropolis erinnern: 1,000 Statisten – Arbeiterklasse.

Dann doch lieber Angestellter? Also Kraftwerk, welches sich anstellt, wenn es um die Frage nach einem konsequenten Umbau des Stromnetzes geht. Leistung sucht eine Lobby – Arbeit nicht.

Die Arbeiterklasse macht was sie kann: Masse zeigen. Am 10. Mai zum Beispiel in Berlin.  Ob das etwas bringt? Ohne Leistung? – Die Bourgeoisie wird vorbereitet sein und kennt ihre Kapazitäten. Lasst die Plebs in ihrer klein kleinkarierten Arbeitsmarktdenke, gebt ihnen das Opium des Klima-Gutmenschen und uns das Kapital.

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Ein Gedanke zu “Tag der Arbeit

  1. Da lieber Thorsten möchte ich mich klugscheißerich einbringen :

    Ist die Masse eher eine „träge Masse“, wird allenfalls der Straßenbelag belastet. Welche „innere Energie“ [U] ist da in Rechnung zu stellen ? Die Schrödingergleichung besagt, dass die zeitliche Veränderung eines Zustands durch seine Energie bestimmt ist.

    Einstein meint : Damit zieht eine Änderung der inneren Energie eines Systems eine Änderung seiner Masse nach sich.

    Glücklicherweise bleibt die Trennung der Konzepte von Masse und Energie in vielen Bereichen sinnvoll. (Konzept „Teile und Herrsche“ oder wie Latriner gern sagen „Divide et impera“ – Herr Niccolò Machiavelli hat´s erfunden !)

    Goethe (Johann Wolfgang) hatte zu allem etwas : Entzwei und gebiete! Tüchtig Wort; Verein‘ und leite! Beßrer Hort.“

    Du wirst also kaum „Äquivalenz von Masse und Energie“ = E=mc² ansetzen können. Wir sind energetisch (was die Masse angeht) eher thermisch zu verstehen. In Berlin, wird sich die Temperatur im Bereich der Masse leicht erhöhen – Vorgänge wie sie „bei einer Atomexplosion im Bruchteil einer Sekunde freigesetzt wird“ sind da eher kaum zu befürchten.

    Womöglich in unserem Sinn : „Verein‘ und leite! Beßrer Hort“

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