Ein Viertel des Energieverbrauchs stammt aus russischen Quellen

Die AG-Energiebilanzen meldete in einer aktuellen Presseerklärung:

Berlin/Köln (03.04.2014) – Die deutsche Energieversorgung war 2013 stärker auf Importe angewiesen. Der Anteil der Inlandsgewinnung am Gesamtverbrauch sank im vergangenen Jahr auf 29 Prozent. Die Importquote erhöhte sich damit nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) auf aktuell 71 Prozent. Eine hohe Zahl von Bezugsquellen und Lieferregionen ist kennzeichnend für die diversifizierte und sichere Energieversorgung Deutschlands. (Quelle)

Im Hinblick auf die Krim-Krise meldeten die Medien am vergangenen Wochenende:

Der pro-russische Regierungschef Serkej Aksjonow bestätigte über Twitter Probleme mit der Stromversorgung in Teilen von Simferopol, Jalta, Kertsch und Feodosija. (Quelle: Focus)

Bereits in der vergangenen Woche wurde bekannt, dass es zwischen Russland und der Ukraine zu Streigkeiten bei der Gaslieferung gekommen ist. Russland hatte im Zuge der Übernahme der Krim den Gaspreis fast verdoppelt. Im Gegenzug hatte die Ukraine mit Einschränkungen bei der Stromlieferung an die Krim gedroht.

Wir lernen: Deutschland sollte sich vielleicht doch lieber auf eine vollständige Energiewende verlassen…

Ein sehr lesenswerter Beitrag, wie die EU reagieren könnte, findet sich bei Andreas Kraemer.


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