black_outDer Stromhandel erhöht das Risiko, weil immer größere Strommengen von Region zu Region und somit durch die Netze geschickt werden. (Wolfram Geier gegenüber BIZZ Energy Today).

Damit bestätigt der Leiter des Zentrums zum Schutz Kritischer Infrastrukturen beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe, was zwischen den Zeilen auch bei den vier Übertragungsnetzbetreibern zum Ursachen für größere Stromunterbrechnungen zu lesen ist:

Die aus dieser neuen Situation und der Zunahme von Handelstransiten folgenden Leistungsflüsse führen zu einem Aufgabenwandel des Übertragungsnetzes. Der ursprünglicher Nutzen des Übertragungsnetzes lag im Wesentlichen in der Erhöhung der Versorgungssicherheit … (Amprion – Netzsausbau).

Interessant ist, dass man die Zunahme der Stromerzeugung aus Wind und Sonne als Ursache für die gestiegenen Handelsaktivitäten sieht, wobei ein großer Teil des dort erzeugten Stroms wiederum nicht vom Erzeuger gehandelt wird, sondern kommissarisch durch die Netzbetreiber. Diese sind ebenfalls die größte Käufergruppe auf dem Spot-Markt.

Bedeutet dies, dass das ein Brancheninternes Monopoly die Versorgungssicherheit der Bevölkerung gefährdet?

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4 Gedanken zu “Wolfram Geier: Erhöhtes Blackout Risiko durch Stromhandel

  1. Pingback: Animation: Engpassmanagement | blog.stromhaltig

  2. Wenn zunehmend mehr GrünerStrom produziert wird und damit die Großhandelspreise fallen, der Strom aber für die Verbraucher immer teuerer wird – bei wem verbleibt dann die Differenz als Gewinn ?

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  3. Die Antwort liegt eigentlich auf der Hand, die Gewinne verbleiben bei all denen, die in der Lage sind Energie kurzfristig aufzunehmen, zu speichern und bei hohem Preisniveau am Energiemarkt wieder abzugeben. Betrachtet man die Kraftwerke unserer Nachbarn stellt man schnell fest, dass in Österreich nennenswerte Kapazitäten vorhanden sind und die Niederlande über schnell reagierende Gaskraftwerke verfügen. Und in der Tag stieg der Stromexport nach Österreich in ver vergangenen Jahren stark an.

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