Karte der Unternehmen mit EEG Vergünstigung 2014
Karte der Unternehmen mit EEG Vergünstigung 2014

Der Deutschen Wirtschaft geht es immer schlechter. Die De-Industrialisierung scheint im vollem Gange… Diesen Eindruck könnte man gewinnen, wenn man die aktualisierte Liste der Unternehmen anschaut, die unter die „Besondere Ausgleichsregelung“ fallen und damit weniger EEG-Umlage bezahlen müssen.

„Die Steigerung auf 2098 begünstigte Unternehmen·– gegenüber 1720 begünstigten Unternehmen im Vorjahr – ist mit einem verhältnismäßig moderaten Anstieg der privilegierten Strommenge verbunden. Der Großteil der privilegierten Strommenge wurde für Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Niedersachsen gewährt. Die Top 3 der privilegierten Wirtschaftszweige sind die Chemie-, Metall- und Papierindustrie.“ (Dr. Arnold Wallraff, Präsident des BAFA)

Im Energieblog Niedersachsen wurden etliche Fakten zusammengestellt. Eine aktualisierte interaktive Grafik mit den Abnahmestellen, wurde wie bereits im Vorjahr von blog.stromhaltig als Google-Fusion Tabelle und Karte aufgearbeitet.

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Die Tabelle für eigene Zahlenarbeit: Google-Fusion

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13 Gedanken zu “Karte: Unternehmen mit EEG-Privileg im Jahre 2014

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  3. Interessanter als eine Karte wäre eine Liste mit Namen und Adressen, so daß wir Verbraucher uns ggf. direkt und persönlich bei örtlichen Firmen bedanken können.

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  4. Wenn es so ist, dass die Top 3 der sog. privilegierten Unternehmen aus der Chemie, Papier-und Metallindustrie kommen dann ist daran überhaupt nichts aus zu setzen. Diese Unternehmen und deren Produkte stehen im HARTEN INTERNATIONALEN WETTBEWERB mit den Betrieben in anderen europ. Nationen die nicht aus rein oppurtinistischen und fadenscheinigen Gründen, wie hier im Land geschehen solche Hasardeure als Politiker in ihren Parlamenten haben wie in Deutschland die einen Tsunami in Japan als Anlass nahmen eine funktionierende und bezahlbare Energieinfrastruktur für alle und die sichere Versorgung mit lebenswichtiger Energie damit zu gefährden und sogar evtl. zu zerstören die unsere Betriebe und auch die sog. Ausnahmebetriebe aber brauchen um weiter für den Wohlstand des ganzen Landes tätig sein zu können.
    Mal auch über so etwas, wie beschrieben, nachgedacht?

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    • Mehr als einmal, daher legen wir auch eine Überprüfung der Zuverlässigkeit von fossilen Kraftwerken nahe, die regelmäßig ungeplant nicht verfügbar sind und eine konsequente Nutzung von Kapazitätsabsicherung durch Wind-,Wasser- und Sonnenkraft mit den notwendigen lokalen Flexibilitätsoptionen.

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      • Eigentlich „klar wie Kloßbrühe“ – wenn eine größere „Einheit“ ausfällt (warum auch immer) ist die „Erschütterung“ in einem auf „Zentralität“ vernetzten Gebilde größer, als das bei kleinen Einheiten ist.

        Doch ein „zentralistisches Netz“ ist selbst sehr „fragil“. Nahezu jedes Ereignis in einem solchen Netz wirkt sich auch in dessen Peripherie aus. Damit wird es auch nahezu beliebig angreifbar. Dabei wirkt ein Netzausfall auch auf die direkt betroffenen „Generatoren“ zurück.

        Ein längst vergessener „Zwischenfall“ Gundremmingen der alte Block A, ein Siedewasserreaktor mit einer Leistung von 237 MW.

        Am 13. Januar 1977 kam es zu einem Unfall mit wirtschaftlichem Totalschaden. Bei kaltem und feuchtem Wetter traten an zwei stromabführenden Hochspannungsleitungen Kurzschlüsse auf. Bei der dadurch eingeleiteten Schnellabschaltung kam es zu Fehlsteuerungen.

        Wer 237 MW vervierfacht erhält die nach einer „Schnellabschaltung“ zu bewältigende „thermische Energiemenge“. Eine immense „Herausforderung“ welche knapp an einer Katastrophe vorbei, gerade noch so „gemeistert“ wurde.

        Wer behauptet, eine Hochspannungstrasse sei nicht „kaputtbar“ darf gerne mal nachsehen ob so was nicht doch gelegentlich passiert. Da inzwischen jeder gern alles und jedes miteinander vernetzt, kann mit verhältnismäßig bescheidenen Mittel ein zentrales Netz „gestört“ werden. Ob es dann nach dem so oft beschworenen „Blackout“ wieder auf die Beine kommt, ist eine interessante Frage.

        Bleiben dagegen viele dezentrale „Zellen“ autonom, ist zum einen ein flächendeckender Blackout schwierig zu „bewältigen“ und das Netz nach „gravierenden Ereignissen“ wieder aufzubauen, ist ebenfalls einfacher.

        Da es inzwischen weniger AKW gibt, ist diese besondere Gefahr kleiner geworden. Wie lange es wohl dauert ein großes Kohlekraftwerk in einer solchen Situation wieder ans Netz zu bringen ?

        Noch gibt es sehr wenige Anlagen die auch „Inselbetrieb können“. Noch müssen wichtige Einrichtungen eigene „Notstromaggregate“ vorhalten. „Cluster“ aus regionalen Anlagen müssen nicht zwangsläufig im „Egoismusmode“ laufen…..

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  5. Klar, jedem Unternehmen steht auf Antragstellung die staatliche Subvention zu. Das kann ein Land so machen; nur was passiert mit den Subventionen? Die Unternehmen investieren in den seltensten Fällen in das Thema der Subvention: in „Erneuerbare Energien“. So verpufft ein Milliardenloch an Steuern leider an Investoren, die oftmals nicht in Deutschland oder der EU angesiedelt sind. Die Subvention wird als zusätzlicher Gewinn eingestrichen und nicht weiter investiert um CO2-lastige Industrien oder Energieerzeuger in CO2-freie Energien zu transferieren. Wenn diese Millionen und Milliarden weiter so fließen, funktioniert auch die Energiewende nicht.

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