Quelle: Statistisches Landesamt BW
Quelle: Statistisches Landesamt BW

Im Jahr 2012 wurden in Baden-Württemberg 58?083 Millionen Kilowattstunden (Mill. kWh) Strom erzeugt, dies sind 2,6 Prozent weniger als 2011. Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Landesamtes kamen für die Stromerzeugung im Jahr 2012 zu 76,1% konventionelle Energieträger und zu 23,9 Prozent erneuerbare Energieträger zum Einsatz (entspricht 13?867 Mill. kWh). Während die Stromerzeugung aus konventionellen Energieträgern um 7,5 Prozent zurückging, stieg diese bei den Erneuerbaren um 17,1 Prozent an. Deutlich weniger Strom wurde aus Kernenergie (-15,1 Prozent) und Erdgas (-18,4 Prozent) erzeugt.

Zuwächse gegenüber dem Vorjahr zeigten sich 2012 bei der Stromerzeugung aus Photovoltaik (+21,4 Prozent) und Biomasse (+20,8 Prozent). Auch die Windkrafträder im Land erzeugten rund 77 Mill. kWh mehr (+13,1 Prozent) als 2011, trugen aber im Vergleich zu den anderen erneuerbaren Energieträgern weiter eine eher geringe Menge zum Strommix bei.

Stärkster Energieträger war auch 2012 die Kernenergie, jedoch nur noch mit einem Anteil von 37,7 Prozent (2011: 43,3 Prozent). Geringer war der Anteil zuletzt im Jahr 1981 mit 30,7 Prozent. An zweiter Stelle im Strommix Baden-Württembergs steht unverändert die Steinkohle mit einem Anteil von 28,7 Prozent. Nur noch 4,4 Prozent des Stroms wurden aus Erdgas gewonnen. Damit erreichte dieser Energieträger einen Tiefstand – geringer war sein Anteil zuletzt 2001 mit 4,3 Prozent. Weitere 5,3 Prozent kamen aus sonstigen konventionellen Energieträgern wie zum Beispiel Heizöl, Braunkohlen, Flüssiggas, Raffineriegas oder Pumpspeicherwasserkraftwerken ohne natürlichem Zufluss. Der Anteil der erneuerbaren Energieträger an der Stromerzeugung erhöhte sich von 19,9 Prozent im Jahr 2011 auf 23,9 Prozent im Jahr 2012. Dabei betrug der Anteil der regenerativen Wasserkraft an der Bruttostromerzeugung 8,5 Prozent. Jeweils 6,9 Prozent des 2012 in Baden-Württemberg erzeugten Stroms wurde durch Photovoltaik und Biomasse erzeugt, 2011 waren es noch jeweils 5,6 Prozent. Der Anteil der Windkraft zur Bruttostromerzeugung betrug 1,1 Prozent (2011: knapp 1,0 Prozent).

(Text: Statistisches Landesamt BW)

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