Antwort von Kathrin Hoffmann - Windwärts
Antwort von Kathrin Hoffmann – Windwärts

Welche Kosten müssen in der Planung/Realisierung von Windkraft-Projekten gesenkt werden, damit die Windkraft auch ohne EEG und ohne Direktvermarktung interessant für Investoren bleibt?

Die derzeit wesentlichen Einflussfaktoren auf die Gesamtkosten eines Windenergieprojekts in der Planungs- und Realisierungsphase sind:

  • Kosten für den Einkauf der Windenergieanlagen
  • Kosten für die Schaffung der nötigen Infrastruktur
  • Genehmigungskosten

Neben den Investitionskosten sind aber auch die langfristigen Betriebskosten für die Wirtschaftlichkeit eines Windenergieprojekts relevant:

  • Wartungskosten
  • Nutzungsentgelte
  • Kapitalkosten (Zins- und Tilgung)

Jeder Kostenblock stellt eine potentielle Stellschraube dar, welche direkte Auswirkungen auf die Wirtschaftlichkeit eines Windenergieprojektes hat. So könnte beispielsweise durch weitere Forschung und Entwicklung der Einkauf von Windkraftanlagen günstiger werden. Durch eine Vereinfachung der Genehmigungsverfahren könnten in der Genehmigungsphase Aufwand und Kosten eingespart werden. Reduzieren sich die Investitionskosten in der Planungs- und Realisierungsphase, wirkt sich das auch auf die Betriebskosten aus, da beispielsweise weniger Kapitalkosten zur Tilgung von Krediten anfallen.

Es bleibt abzuwarten, ob die möglichen Anpassungen auf der Ertragsseite durch Einsparungen auf der Kostenseite aufgefangen werden können, so dass die Windkraft für Investoren auch zukünftig interessant sein wird.

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