Antwort von Erhard Renz / Der Sonnenfüsterer (Foto; BSW / agenturfrey.de)
Antwort von Erhard Renz / Der Sonnenfüsterer (Foto; BSW / agenturfrey.de)

Ist die Energiewende ein Social-Event? Oder sollte man sie lieber den Profis überlassen?

Einer meiner Vorträge hieß Strom verbrauchen kann jeder – produzieren auch. Deshalb mein klares Statement „Erneuerbare Energien“ sind ein Social-Event und von Jeder Frau und Mann machbar.

Die zukünftige Energieversorgung wird nicht wie bisher sein. Bisher lagen die Verbraucher auf der Intensivstation und wurden von außen über Schläuche mit der notwendigen Energie versorgt. Oder aber sie mussten an „Tankstellen“ fahren um sich die tägliche Dosis abzuholen. Diese Energieversorgung wurde von Spezialisten organisiert die sich einen Dreck um die Auswirkungen auf Umwelt und Natur kümmerten. Deren Zeit ist aber vorbei, jedenfalls bei der „Umwandlung“ der Energie sind diese Typen nicht mehr gefragt.

Jetzt kommen die Social-Experts die mit ihren Kunden reden. Was will der Kunde, was benötigt er wirklich von draußen. Kann er nicht selbst etwas zur Energieautonomie beitragen indem er eine PV-Anlage installiert, die Wohnung dämmt eine Wärmepumpe kauft. Auch diese Menschen sind Profis aber es wird wieder verstärkt eine Kommunikation im privaten Umfeld stattfinden. Am Stammtisch, im Verein in der Kneipe redet Mann/Frau über die Energieautonomie. Tipps von Mann zu Mann und Frau zu Frau. Nicht über die Infusions-Kanüle sondern im Gespräch Face to Face in der Sprache die üblich ist. Natürlich spielen die „neuen Medien“ (Facebook, G+, Twitter) dabei auch eine wichtige Rolle denn wie sonst sollen diese Veränderungen schnell an die Millionen Menschen gebracht werden.

Die Reihenfolge Energieverbrauch vermeiden, Energie selbst erzeugen (umwandeln) und erst dann auf den lokalen Energiepartner zurückgreifen wird im Vordergrund stehen. Das ausbalancieren von Stromproduktion, Stromverbrauch und Energiespeichern wird natürlich weiterhin Experten überlassen. Diese werden aber verbrauchsnah sich für die Menschen engagieren und nicht weit weg wie derzeit. Die Energiespeicherung wird auf dem eigenen Besitz (Haus, Grundstück oder Auto) oder der Heimatgemeinde stattfinden. Die Balance wird lokal versucht und nur in „extrem“ Situationen wird auf die nächst höhere Ebene zurückgegriffen. Um all dies zu gestalten brauchen wir Kommunikation und dies unterstützen die Energieblogger mit ihren Artikel.

Den Beitrag "14. Dezember 2013 – Energieadvent – Energiewende nur was für Profis? offline Lesen:

Kommentar hinterlassen

<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong> 

benötigt