Langfristiges aus für Neubau thermischer Kraftwerke? #GroKo

Weiterhin setzen wir uns dafür ein, dass im Grundsatz die gesamte Eigenstromerzeugung an der EEG-Umlage beteiligt wird. So sollen alle neuen Eigenstromerzeuger mit einer Mindestumlage zur Grundfinanzierung des EEG beitragen, wobei wir die Wirtschaftlichkeit insbesondere von KWK-Anlagen und Kuppelgasnutzung wahren werden. Für kleine Anlagen soll eine Bagatellgrenze eingezogen werden. Vertrauensschutz für bestehende Eigenerzeugung wird gewährleistet. (Seite 56 Absatz 2 – Koalitionsvertrag CDU/CSU und SPD)

Gerade thermische Kraftwerke wie Braunkohle oder Steinkohlekraftwerke verbrauchen einen Teil des erzeugten elektrischen Stroms selbst. Dieser wird benötigt um Pumpen, Kühlung etc. zu betreiben. Je nach Kraftwerkstyp fallen so 5 bis 20 Prozent Eigenstromverbrauch bei thermischen Kraftwerken an.

2 Kommentare zu „Langfristiges aus für Neubau thermischer Kraftwerke? #GroKo“

  1. Sag ich doch immer, nur 5% des selbst verbrauchten Stroms geht auf Kosten der PV. Der große Rest wird in der Industrie und in Kraftwerken verbraucht, die werden sich aber bedanken wenn das kommen sollte.

  2. Pingback: Verpasste Chance für Energieeffizienz im Koalitionsvertrag - Energieblog energynet

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