Wandel des Geschäftsmodells der Energieversorger

PwC-Studie: 41% der Versorger weltweit sehen Abschluss der Wende bis 2030

Wandel des Geschäftsmodells der Energieversorger
Wandel des Geschäftsmodells der Energieversorger

Lange hatte ich überlegt, was für eine Wende ich im Titel schreibe. Stromwende, Energiewende … Es blieb bei nur „Wende“, als Sammlung für viele Veränderungen, die Auswirkungen auf die Energieversorger haben.

Das Jahr 2030 hört sich sehr weit in der Zukunft an, ist allerdings in einer Branche, die Anlagen über viele Jahrzehnte betreibt und ein Genehmigungsprozess auch mal über eine Dekade sich erstrecken kann.

PricewaterhouseCoopers (PWC) hat nun einen Bericht veröffentlicht, der die Charakteristik der Veränderungen beschreibt. Der Bericht steht zum kostenlosen Download auf der Seite des Unternehmens zur Verfügung.

Die spannendste Frage, die man an den Bericht stellen kann: Wo steht Deutschland? Wo stehen unsere kommunalen Stadtwerke?

Weltweit 57% der Befragten…

say there is a high or very high likelihood that distributed
generation will force utilities to significantly change their
business models. The strongest such sentiment came from
North America with 90% of respondents saying this.
In Asia, it is 62% and, surprisingly, just 33% in Europe.
Perhaps some European participants see such changes as
already underway

Die Veränderung hat in Deutschland bereits begonnen. Bereits vom Stadtwerketag 2013 war dies als eine zentrale Botschaft mitgenommen worden. Wird laut Studie in Süd Amerika noch geplant – und von keiner Veränderung in den kommenden 17 Jahren ausgegangen, so ist man in vielen europäischen Ländern bereits dabei. Die Transformation Energetique, die im Atomland dazu führt, dass man dort im Bereich des Lastenmanagements an der Weltspitze liegt. Gerade Lastenmanagement benötigt eine Kommunikation auf Augenhöhe zwischen Versorger und Letztverbraucher.

“Power utility companies
need to become much
more tariff-clever, perhaps
learning some bundling
and ‘free allowance’ tricks
from mobile telephony.”

Die Teilnehmer der Studie gehen davon aus, dass der Kunde mehr in den Vordergrund gerückt wird. Der Kunde nicht mehr als Zählpunkt, sondern auch als Stromerzeuger. Aus dem reinen technischen Betriebsführermodell wird ein Serviceunternehmen.

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